Am Strand von Rio

Jugendliche wollen Bettler lebendig vergraben

Rio de Janeiro - Die Polizei in Rio de Janeiro hat einen Bettler aus der Gewalt dreier Jugendlicher befreit, die den hilflosen Mann bei lebendigem Leib am Strand von Ipanema begraben wollten.

Die 15, 17 und 18 Jahre alten Freunde hätten am frühen Morgen mit einer Schaufel bereits ein Loch in den Sand gegraben und ihrem Opfer einen Plastiksack über den Kopf gezogen, als sie von einer Streife entdeckt und festgenommen worden seien, berichtete die Internetseite der Zeitung "O Globo" am Sonntag.

Der Bettler musste demnach in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 18-Jährige muss sich laut dem Bericht wegen versuchten Totschlags verantworten, die beiden Minderjährigen sollen vor ein Jugendstrafgericht. Rio ist einer der Austragungsorte der Fußballweltmeisterschaft im kommenden Sommer und der Olympischen Sommerspiele zwei Jahre später. Seit Monaten kämpft die Polizei der Metropole deshalb um mehr Sicherheit auf den Straßen.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mord am Grünwalder Stadion in München - Polizei sucht weiter nach mutmaßlichem Täter
Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen 43-Jährigen sucht die Polizei nach dem Täter.
Mord am Grünwalder Stadion in München - Polizei sucht weiter nach mutmaßlichem Täter
Lotto am Samstag vom 23.06.2018: So sehen Sie die Ziehung der Lottozahlen heute im Live-Stream
Lotto am Samstag vom 23.06.2018: Hier finden Sie die aktuellen Lottozahlen von heute. 4 Millionen Euro liegen im Jackpot.
Lotto am Samstag vom 23.06.2018: So sehen Sie die Ziehung der Lottozahlen heute im Live-Stream
Vermisste Tramperin Sophia  L.: Spanischer Verdächtiger wollte wohl Beweise verbrennen
Seit mehr als einer Woche wird die 28-jährige Sophia L. vermisst. Einem spanischen Medienbericht zufolge wurde jetzt ihre Leiche an einer Tankstelle gefunden. Polizei …
Vermisste Tramperin Sophia  L.: Spanischer Verdächtiger wollte wohl Beweise verbrennen
Wegen Pokemon Go muss der Krankenwagen kommen: Zwei Männer geraten in brutale Prügelei
Eine Schlacht in der Welt der Online-Videospiele hat sich in das real existierende Ludwigshafen verlagert.
Wegen Pokemon Go muss der Krankenwagen kommen: Zwei Männer geraten in brutale Prügelei

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.