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Polizisten und Rettungskräfte schirmen mit ihren Fahrzeugen den Tatort ab

Familiendrama in den USA

Pastorensohn (15) erschießt Geschwister

Washington - Schon wieder hat sich in den USA eine tödliche Schießerei ereignet: Der 15-jährige Sohn eines Pastors soll im US-Bundesstaat New Mexiko seine drei Geschwister und seine Eltern erschossen haben.

Blutbad im Pfarrhaus mit fünf Todesopfern: Der 15-jährige Sohn eines Geistlichen soll in den USA seine Eltern und drei kleinen Geschwister erschossen haben. Der Jugendliche wurde festgenommen, wie ein Sprecher der Polizei am Sonntag (Ortszeit) in Albuquerque (US-Staat New Mexico) mitteilte. Das Motiv der Tat war zunächst unklar.

Die Bluttat ereignete sich nach Angaben der Polizei am Samstagabend in einem Wohnhaus in einer ländlichen Gegend, südwestlich von Albuquerque. Die Opfer sind ein Feuerwehrseelsorger und ehrenamtlicher Gefängniskaplan, seine Frau, der neunjährige Sohn und die fünf und zwei Jahre alten Töchter. Sie wiesen nach Angaben der Ermittlungsbehörden jeweils mehrere Schussverletzungen auf.

Pastorensohn erschießt seine Familie

Pastorensohn erschießt seine Familie

Im Haus wurden mehrere Schusswaffen gefunden, darunter ein halbautomatisches Gewehr. Wem die Waffen gehörten, sei bislang unbekannt, teilten die Behörden mit.

Der Tatort war am Sonntag zur Spurensicherung weiträumig abgesperrt. Die Polizei werte zurzeit noch die Spuren aus, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörden, Sid Covington. Es gebe viele Beweisstücke. Weitere Einzelheiten zu dem Fall wollte die Polizei nicht vor Dienstagmorgen bekanntgeben.

Die Feuerwehr reagierte bestürzt: Der getötete Kaplan sei ein engagierter Geistlicher gewesen, der seinen Mitmenschen und den Feuerwehrleuten in seiner Gemeinde mit Hingabe gedient habe, sagte der Chef der örtlichen Feuerwehr, James Breen. „Seine beruhigende und sanftmütige Art wird uns sehr fehlen.“

Pastorensohn erschießt seine Familie

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