Zwischenfall in der Schweiz

Jungbär stirbt nach Zusammenprall mit Zug

Chur - Ein Bär ist im Engadin von einem Zug erfasst worden. Das Jungtier überlebte das Unglück nicht.

Ein Zug hat in der Schweiz einen Bären frontal erfasst und getötet. Der Unfall geschah in der Nacht zum Samstag bei Zernez im Engadin, wie das Amt für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden am Samstag meldete. 

Der Bär sei ein 110 Kilogramm schweres, männliches Jungtier gewesen. Der Kadaver werde der Universität Bern für weitere Untersuchungen übergeben. Genetische Analysen sollen zeigen, um welches Tier es sich handelte. Am Freitag waren noch Spuren eines Braunbären im Schnee bei Zernez gesehen worden.

Es ist nicht der erste Bär, der im Kanton Graubünden in einen Bahnunfall verwickelt ist. 2012 wurde der Bär mit dem Codenamen M13 von einem Zug angefahren. Er überlebte den Zusammenstoß. 2013 wurde er jedoch erschossen, weil er sich nach Behördenangaben zu einem „Risikobären“ entwickelt hatte.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Amtliche Warnung wegen Sturmtief „Friederike“: Gehen Sie nicht ins Freie!
Wetterexperten erwarten vom anrückenden Sturmtief „Friederike“ nichts Gutes. Es muss mit Orkanböen bis zu 120 km/h gerechnet werden. Alle aktuellen Entwicklungen im …
Amtliche Warnung wegen Sturmtief „Friederike“: Gehen Sie nicht ins Freie!
Selfie mit geklautem Handy - Polizei fahndet mit diesem Foto nach Einbrecher
Die Berliner Polizei fahndet mit Selfie-Fotos nach einem Einbrecher. Die Bilder konnten die Ermittler von einem bei dem Einbruch gestohlenen Handy herunterladen.
Selfie mit geklautem Handy - Polizei fahndet mit diesem Foto nach Einbrecher
Mindestens zehn Tote bei Doppel-Selbstmordanschlag in Nigeria
Bei einem Doppel-Selbstmordanschlag auf einem belebten Markt im nigerianischen Maiduguri im Nordosten des Landes sind am Mittwoch mindestens zehn Menschen getötet worden.
Mindestens zehn Tote bei Doppel-Selbstmordanschlag in Nigeria
Frau auf Rückweg vom Strand vergewaltigt: Polizei greift zu drastischem Mittel  
Die Polizei auf Rügen hat nach der Vergewaltigung einer Urlauberin aus Sachsen zu einer drastischen Maßnahme gegriffen.
Frau auf Rückweg vom Strand vergewaltigt: Polizei greift zu drastischem Mittel  

Kommentare