Lebensgefahr! Heute nicht an Isar aufhalten - selbst wenn es nicht regnet

Lebensgefahr! Heute nicht an Isar aufhalten - selbst wenn es nicht regnet
+
Ein Einbrecher wurde in Niedersachsen von einem Schuljungen überführt. (Symbolbild)

In letzter Sekunde versteckt

Wie im Krimi: Junge überführt Einbrecher

Coppenbrügge - Ein kranker Junge hat in Niedersachsen einen Einbrecher bemerkt, der gerade die Treppe hinauf kam. In letzter Sekunde konnte er sich verstecken und Hilfe holen.

Eine Szene wie im Krimi: Ein kranker Junge hat sich in Niedersachsen in einem Schrank vor einem Einbrecher versteckt und über Handy Hilfe gerufen.

Kurz danach wurde der mutmaßliche Täter festgenommen, teilte die Polizei in Hameln am Dienstag mit.

Wegen einer Krankheit war der Junge aus Coppenbrügge am Montag nicht zur Schule gegangen und alleine zu Hause im Bett geblieben. Kurz nach 8.00 Uhr hörte der Zehnjährige Geräusche und sah einen Unbekannten die Treppe hinaufkommen. Schnell versteckte er sich im Schrank und alarmierte Verwandte über sein Mobiltelefon. Durch einen Spalt sah er, wie der Unbekannte die Zimmer absuchte und Beute in einer Tüte verstaute.

Als der Täter auf den Schrank zuging, flüchtete der Junge im Schlafanzug und barfuß ins Freie. Der Einbrecher rannte ebenfalls davon. Kurz darauf nahm die Polizei einen 51-Jährigen aus Hameln unter dringendem Tatverdacht fest.

Dem Jungen gehe es relativ gut, sagte ein Polizeisprecher. Es sehe so aus, als ob er den aufregenden Zwischenfall verkraftet habe.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Wie sind diese Seen entstanden? 
Im Salzburger Land haben sich zwei neue Seen in die Landschaft eingegraben. Doch wie kam es dazu?
Wie sind diese Seen entstanden? 
Millionenschaden in Mainzer Universitätsklinik
Im Mai 2017 wurden 24 Endoskopiegeräte aus der Mainzer Universitätsklinik entwendet. Ein Diebstahl auf Bestellung? 
Millionenschaden in Mainzer Universitätsklinik
Überschwemmungskatastrophe: Zahl der Opfer auf 400 gestiegen
Im westafrikanischen Sierra Leone ist es zu einer schweren Überschwemmungskatastrophe gekommen. Nun ist die Zahl der Opfer auf 400 gestiegen.
Überschwemmungskatastrophe: Zahl der Opfer auf 400 gestiegen
„Yoko Mono Bar“ muss nach 17 Jahren ihren Namen ändern
Nach 17 Jahren muss eine Hamburger Bar ihren Namen ändern. Der Grund: die Nähe zum Namen der John-Lennon-Witwe. 
„Yoko Mono Bar“ muss nach 17 Jahren ihren Namen ändern

Kommentare