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Bei einem Einbruch in Schwaben hatte ein Einbrecher den Bewohner niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Foto: Daniel Maurer/Symbolbild

Prozess in Memmingen

Junger Mann wegen Mordversuchs bei Einbruch vor Gericht

Memmingen (dpa) - Ein wegen versuchten Mordes angeklagter Einbrecher hat zu Beginn seines Prozesses den lebensbedrohlichen Angriff auf den Bewohner des Hauses zugegeben.

Der 21-Jährige sagte vor dem Landgericht Memmingen, dass er das Einbruchsopfer jedoch nicht habe umbringen wollen. Es habe ein Gerangel mit dem Mann gegeben. Wie es dabei zu den Stichen auf den Bewohner kam, wisse er nicht mehr.

Der 21-Jährige war Mitte Dezember 2015 in der Nähe von Günzburg nachts in ein Haus eingestiegen, in dem die Familie schlief. Die Bewohner hörten jedoch den Einbrecher. Der damals 57 Jahre alte Mann stellte den maskierten Täter in seinem Büro und brüllte ihn an, er solle verschwinden. Als der 21-Jährige nicht sofort flüchtete, ging der 57-Jährige auf den Einbrecher los.

Mit einem Dolch mit 15 Zentimeter langer Klinge soll der junge Mann dann laut Anklage zwei Mal auf den Oberkörper des Mannes eingestochen haben, ein Stich verursachte massive innere Verletzungen. Ärzten gelang es, mit einer Not-OP das Leben des 57-Jährigen zu retten. Der Einbrecher war zunächst unerkannt geflüchtet und wurde erst Wochen später in Düsseldorf festgenommen. Am 9. Februar soll in dem Prozess das Urteil verkündet werden.

Polizeimitteilung zur Festnahme des Angeklagten

Hinweise Gewerkschaft der Polizei zu Einbrüchen

Hinweise vom Netzwerk "Zuhause sicher"

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