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Starb im Badesee: Carmen Johnson.

Nun warnen die Eltern

Junges Mädchen ertrinkt durch rätselhaften Stromschlag im See

Alabama - Im April ertrank eine 15-Jährige beim Baden im See durch einen elektrischen Schock - und der wurde nicht durch einen Blitzeinschlag ausgelöst. 

Am 16. April 2016 starb die 15-jährige Carmen Johnson im Badesee vor dem Haus ihrer Eltern als plötzlich Elektrowellen das Wasser durchströmten. Die stammten von der Stromzufuhr am Dock, die die Motorboote versorgen sollte. Als der Vater eine Metallleiter für Carmen und ihre Freundin in den See senkte, lud er das Wasser um den Steg herum unwissentlich elektrisch auf, berichtete CBS News.

Als kurz darauf die ersten Hilferufe ertönten, kamen der Vater und der Bruder der 15-Jährigen den beiden Mädchen zu Hilfe - doch für Carmen war es schon zu spät.

Eltern appellieren an andere Hausbesitzer in Seenähe 

Die Eltern der 15-Jährigen gingen mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit, um auf die Gefahren bei Elektrizität in der Nähe von Badeseen aufmerksam zu machen: „Es ist die Pflicht eines jeden Hausbesitzers, dafür zu sorgen, dass das Wasser an ihrem Dock sicher für Schwimmer ist.“, erklärt der Vater. 

Die Eltern sind der Meinung, dass sie den Unfall hätten verhindern können, wenn sie besser aufgeklärt gewesen wären. 

In den letzten Wochen gab es wieder zwei andere Todesfälle wegen elektrischen Schlägen im gleichen See. Leider halten viele ein solches Ereignis noch für viel zu unwahrscheinlich, um der Möglichkeit von Elektrowellen im Wasser genügend Beachtung zu schenken, kritisierte Johnson nun. 

Um Unfälle dieser Art zu verhindern, sollten Plastikleitern verwendet und ein Warnsystem installiert werden, dass auf Stromwellen aufmerksam macht. Johnson rät Schwimmern außerdem sich weiter in den See zu begeben, falls das Wasser tatsächlich unter Strom stehen sollte, da die elektrischen Wellen meistens vom Ufer kommen.

fk

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