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Spaß auf der Wasserrutsche: Der außergewöhnlich warme und sonnige Juni hat in Deutschland um 2,6 Grad über dem langjährigen Mittel gelegen. Foto: Thomas Warnack

Regen extrem ungleich verteilt

Der Juni gehört zu den vier wärmsten seit fast 140 Jahren

Offenbach (dpa) - Der außergewöhnlich warme und sonnige Juni hat in Deutschland um 2,6 Grad über dem langjährigen Mittel gelegen. Insgesamt war der Monat der viertwärmste seit Beginn der regelmäßigen Temperaturmessungen im Jahr 1881.

Nur in den Jahren 2003, 1930 und 1917 war der Juni noch wärmer, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD). Mit einer Durchschnittstemperatur von 18,0 Grad übertraf der Juni den Klimawert der international gültigen Referenzperiode (1961 bis 1990) um 2,6 Grad. Selbst gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war der Monat um 2,2 Grad wärmer.

Den Monatsrekord ermittelte der DWD am 22. Juni in Trier-Petrisberg mit 37,2 Grad. Der bundesweit tiefste Wert wurde am Morgen des 2. Juni in Elpertsbüttel (Schleswig-Holstein) nördlich der Elbmündung mit 0,9 Grad gemessen.

Der Südosten Bayerns war mit rund 320 Stunden am sonnigsten, benachteiligt waren dagegen das Weser- und das Rothaargebirge sowie der Harz mit örtlich nur etwa 70 Stunden.

Trotz teils schwerer Gewitter war der Juni mit rund 83 Litern pro Quadratmeter (Soll: 85 Liter) etwas zu trocken. Dabei gab es aber extreme Unterschiede zwischen Gebieten mit äußerst viel und sehr wenig Niederschlag. Vor allem im nördlichen Rheinland-Pfalz sowie im Rhein-Main-Gebiet war es deutlich zu trocken.

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