Schlimmes Versehen

Justiz hilft bei Suche nach Kinderpornos

Amsterdam - Die niederländische Justiz hat auf ihrer Website aus Versehen Namen von Kinderpornoseiten genannt und so geholfen, entsprechendes verbotenes Material leichter zu finden.

Gerichte hatten bei der Veröffentlichung von Urteilen in rund 80 Fällen die Namen von Websites mit Kinderpornos nicht anonymisiert, berichtete das niederländische Fernsehen. Wer die Angaben in eine Suchmaschine eingab, konnte die Bilder herunterladen.

„Dies hätte nie passieren dürfen“, sagte eine Sprecherin der Justiz am Samstag. Inzwischen seien alle Namen anonymisiert. Auf der Website rechtspraak.nl veröffentlicht die Justiz alle Gerichtsurteile.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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