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Der Streit nimmt kein Ende: Wetterexperte Jörg Kachelmann geht vor Gericht weiterhin gegen die Boulevardzeitung „BILD“ vor.

Eines der strittigen Fotos ist zulässig

Nach Kachelmanns Klage: Teilsieg für die „Bild“

Karslruhe - Siegt die Meinungsfreiheit über das Persönlichkeitsrecht des Einzelnen? Im Streit um Fotos von dem Wettermoderator Jörg Kachelmann hat der Springer-Verlag einen Teilsieg errungen.

Im Streit um Fotos von dem Wettermoderator Jörg Kachelmann hat der Springer-Verlag einen Teilsieg errungen. Die Gerichte haben die Verbreitung eines der Bilder zu Unrecht untersagt, wie das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am Mittwoch nach Beschwerden Springers mitteilte. 

Die „Bild“-Berichterstattung bleibt strittig

Zwei andere Motive bleiben aber verboten. Die strittige Berichterstattung in der „Bild“-Zeitung und auf „Bild.de“ stammt aus der Zeit, in der Kachelmann wegen Vergewaltigungsvorwürfen seiner Ex-Geliebten vor Gericht stand. Ende Mai 2011 wurde der heute 58-Jährige mangels Beweisen freigesprochen.

Das zulässige Foto zeigt Kachelmann auf dem Weg zur Kanzlei seiner Verteidigerin, wenige Meter vom Eingang entfernt. Auf den beiden unzulässigen Bildern ist er im Innenhof der Kanzlei zu sehen, also auf privatem Gelände.

Der Vergewaltigungsprozess um den beliebten Wetter-Moderator Jörg Kachelmann versetzte das Land jahrelang in Aufruhr -  erst 2011 war der Journalist vom Landgericht Mannheim freigesprochen worden.

dpa/sl/snacktv

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