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Margot Käßmann: Reformationstag statt Halloween

31. Oktober ist Reformationstag

Käßmann: Halloween ist "inhaltsloser Kommerz"

Berlin - Halloween wird auch bei uns jedes Jahr beliebter. Die Theologin Margot Käßmann wettert gegen den importierten Geister-Kult. Der 31. Oktober solle weiter als Reformationstag gelten.

„Deutlich ist doch, dass Halloween aus Kommerzgründen eingeführt wurde“, sagte Käßmann (54) der Nachrichtenagentur dpa. „Luther wollte gerade die Furcht der Menschen vertreiben und sagen, "ihr müsst keine Angst vor Geistern haben". Ich finde es geradezu bizarr, dass am Tag des Reformationsgedenkens nun so ein Geisterkult in die Welt kommt, der letzten Endes inhaltsleer ist.“

Die Ex-Bischöfin von Hannover ist die Botschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das 500-jährige Reformationsjubiläum im Jahr 2017. „Ich wünsche mir, dass ein Ergebnis des Reformationsjubiläums ist, dass die Kinder in Deutschland wissen, dass der 31. Oktober der Reformationstag ist“, so Käßmann. „Es gibt ja orange Bonbons mit einem augenzwinkernden Luther, das finde ich eine angemessene Reaktion. Luther kannte auch Humor und mir liegt daran, den Menschen noch einmal deutlich zu machen, es ist Reformationstag und Halloween ist ein Importschlager aus Übersee.“

Der Thesenanschlag des Reformators Martin Luther (1483-1546) gegen den Ablasshandel an die Schlosskirche in Wittenberg am 31. Oktober 1517 gilt als Beginn der weltweiten Reformation.

dpa

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