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Mitarbeiter des serbischen Staatspräsidenten Tomislav Nikolic berichteten von einem "lebensgefährlichen Drama".

Angst über den Wolken

Kaffee verschüttet: Serben-Präsident in Lebensgefahr

Belgrad - Weil er im Cockpit seinen Kaffee verschüttete, hat ein Copilot angeblich eine Beinahe-Katastrophe über den Wolken verursacht, von der auch der serbische Präsident betroffen war.

Wegen einer Panne an Bord der Regierungsmaschine des serbischen Staatspräsidenten Tomislav Nikolic musste dessen Audienz bei Papst Franziskus verschoben werden. Die Dassault Falcon 50 war am Freitag auf dem Weg von Belgrad nach Rom, als Copilot Bojan Zoric seinen Kaffeebecher über dem Armaturenbrett verschüttete. Das löste einen Kurzschluss aus, der einen der drei Motoren zum Stottern brachte, berichteten die Medien am Dienstag in Belgrad unter Berufung auf die Luftfahrtbehörden. Anderen Berichten zufolge sei er beim Aufwischen aus Versehen an den Notknopf gekommen und habe so einen Sinkflug ausgelöst.

Engste Mitarbeiter von Nikolic sprachen von einem „lebensgefährlichen Drama“. Das Flugzeug sei zwei Kilometer „wie ein Stein“ in Richtung Boden gefallen, dadurch habe es in der Kabine Chaos gegeben. Serbiens größte Zeitung „Blic“ zweifelte die Ereignisse allerdings an: „Nikolic hat das Drama erfunden“, schrieb das Blatt.

Der Pilot bekam das Flugzeug zwar schnell wieder unter Kontrolle, die geplante Audienz war jedoch geplatzt: Die Maschine wendete und flog wieder zurück in die serbische Hauptstadt. Der ungeschickte Copilot ist seit dem Vorfall vom Dienst suspendiert. 

Schon im Vorjahr wurde das Staatsoberhaupt vom Pech verfolgt. Seine auf eine Million Euro geschätzte Dienstlimousine wurde bei der Probefahrt nach einer Inspektion von dem Werkstattfahrer schwer beschädigt: Geschätzte Kosten weit über 100 000 Euro.

dpa/AFP

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