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Minus 20 Grad: Die eisigen Temperaturen haben einen Ausbrecher im US-Staat Kentucky zurück in die Arme der Polizei getrieben.

Fluchtversuch auf Eis gelegt

Zu kalt! US-Ausbrecher ruft Polizei

Frankfort - Die Kältewelle in den USA hat einen bibbernden Ausbrecher im Bundesstaat Kentucky zurück in die Arme der Polizei getrieben.

Der 42-jährige Robert V. war am Sonntag aus dem Gefängnis von Blackburn geflohen, wie die örtliche Polizei am Dienstag mitteilte. Am späten Montagnachmittag sei der Mann dann an der Rezeption eines Motels in Lexington vorstellig geworden und habe gebeten, die Behörden zu verständigen.

Der Ausbrecher habe die Temperaturen von minus 20 Grad Celsius nicht mehr ausgehalten, sagte Polizeisprecherin Sherelle Roberts. Der Mann sei nach seiner erneuten Festnahme mehrere Stunden lang medizinisch beobachtet und anschließend zurück in das Gefängnis von Blackburn gebracht worden.

Keine Entwarnung - 16 Tote

Ein gigantischer arktischer Luftwirbel drückt seit Wochenanfang eiskalte Polarluft bis tief in die Südstaaten der USA. Auch am Mittwoch gibt es noch keine Entwarnung: Der Nationale Wetterdienst weist wegen der Rekordkälte in weiten Teilen des Landes weiterhin auf die Gefahr von Frostbeulen hin. Wie CNN berichtet, sind mittlerweile 16 Menschen im Zusammenhang mit der Kältewelle ums Leben gekommen. Flüge fallen aus und Autobatterien machen schlapp. Obdachlose suchen Zuflucht in Notunterkünften. Tausende Reisen sitzen fest. Meteorologen zufolge soll es jedoch allmählich wieder wärmer werden.

afp/dpa

Schneechaos im Nordosten der USA - Bilder

Schneechaos im Nordosten der USA - Bilder

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