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Im Zillertal sind mehrere Gondeln zusammengestoßen.

Ursachenforschung

Gondel-Crash im Zillertal: Seilbahn-Firma überrascht mit Aussage

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Im Zillertal sind mehrere Ski-Gondeln zusammengestoßen. In Kaltenbach in Österreich wütete ein schweres Unwetter. Jetzt erklärt ein Mitarbeiter der Seilbahn-Firma den Unfall und überrascht mit einer Aussage.

Update vom 12. Dezember 2018: Auch drei Tage nach der heftigen Gondel-Kollision kommen weitere Details über den Zusammenstoß der Kabinen ans Licht. Kurz nach dem Unfall wurde die Anlage einer technischen Untersuchung unterzogen, nach ersten Erkenntnissen sei an dem Aufprall jedoch kein technischer Fehler Schuld, sondern viel eher eine ungewöhnlich starke Windböe. Nun äußerte sich Rudolf Beha von der Seilbahnfirma Leitner bei „tirol.orf.at“ im Interview. Demnach erklärte der Experte, dass am Sonntag zunächst ein Windalarm planmäßig funktioniert habe, woraufhin die Seilbahnmitarbeiter den Zustieg von neuen Passagieren gestoppt und die Gondeln anschließend leer fahren ließen. 

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In Folge dessen sollten die leeren Gondeln in die Garage zurückfahren, genau in diesem Moment kam es jedoch zu dem ersten kleinen Zwischenfall. Ausgelöst durch die besonders heftige Windböe habe sich die erste Gondel bei einer Stütze verhakt, die anderen Gondeln seien dann auf die verklemmte Kabine aufgefahren. Geht es nach Rudolf Beha, gleiche diese Art des Zusammenstoßes „einem Sechser im Lotto“ und sei üblicherweise sogar unmöglich, so der Experte bei  tirol.orf-at. 

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Da es bei den Stützen kein elektronisches Warnsystem geben würde, stoppte die Fahrt des Seilzugs erst nach dem folgenschweren Zusammenstoß und nicht bereits bei der ersten Verkeilung. Wann genau die Seilbahn ihren Betrieb wieder aufnimmt, steht offenbar noch nicht fest. Vorher müsse erst alles genau geprüft werden, bevor die Seilbahnbehörde die Betriebsbewilligung wieder erteile, so Beha zu dem österreichischen Sender.

Im Zillertal gab es einen weiteren schlimmen Vorfall: Im Skigebiet Hochfügen im Zillertal ereignete sich am Mittwoch ein Lawinen-Drama. Drei Personen wurden von einem Schneebrett erfasst und zum Teil komplett verschüttet. 

Ein Zwischenfall hat sich bei der Tiroler Zugspitzbahn ereignet: Dort saßen 82 Menschen nach einem Stromausfall fest und mussten gerettet werden, berichtet Merkur.de*.

Skigebiet Zillertal: Experten suchen nach Ursache für Gondel-Crash

Update vom 11. Dezember 2018: Der „Wimbachexpress“ im Hochzillertal (Österreich) ist erst dieses Jahr in Betrieb gegangen. Umso größer der Schock nach dem Zwischenfall am Sonntagvormittag (9. Dezember 2018): Gegen 11 Uhr verkeilten sich fünf Skigondeln an einer Stütze. 

Am Montag suchten Behörden, Hersteller und Betreiber der Bergbahnen nach der Ursache für den spektakulären Unfall, wie das Tiroler Tagblatt online berichtet. Ein Sachverständiger des zuständigen Verkehrsministeriums soll auch dabei gewesen sein. 

Nach ersten Erkenntnissen habe eine außergewöhnlich starke Windböe den Unfall verursacht. Dadurch sei eine Gondel an die Stütze sechs gedrückt worden und habe sich dort verhakt. Das Seil sei trotzdem mit sehr langsamer Geschwindigkeit weitergefahren. Die Liftanlage soll keinen Sensor haben, der eine solche Situation erkennen könne, ist bei tt.com zu lesen. 

Nachdem sich die eine Gondel verfangen hatte, fuhren vier weitere Gondeln auf, bis die Seilbahn zum Stillstand kam, teilte die Polizei Tirol in einer Pressemitteilung mit.

Die Schadenshöhe vom „Wimbachexpress“ ist bislang noch offen. Die Bergbahnen Zillertal planen, wie Medien berichten, den Betrieb zum Ende der Woche wieder aufzunehmen. 

Zillertal: Ski-Gondeln bei Schneesturm kollidiert - ein technischer Fehler?

Update vom 10. Dezember 2018: War es ein technischer Fehler oder menschliches Versagen? Nach dem Zwischenfall bei den Bergbahnen Hochzillertal in Kaltenbach (Österreich) am Sonntag (9. Dezember 2018) ermitteln Vertreter der Seilbahnbehörden, berichten die Salzburger Nachrichten. Die Behörden haben noch am Sonntag nach dem Zwischenfall damit begonnen, heißt es. 

Warum sich die 10er-Ski-Kabinen an einer Stütze am „Wimbachexpress“ verkeilt haben, ist noch unklar. Zum Glück war die Bergbahn wegen des schlechten Wetters zum Zeitpunkt des Unfalls geräumt. Niemand wurde verletzt.  

Seilbahn-Kabinen geraten im Sturm außer Kontrolle - Unglück in Kaltenbach

Kaltenbach - Bei der Bergbahn „Wimbachexpress“ Hochzillertal (Österreich) ist es am Sonntag zu einem schweren Zwischenfall gekommen. Aufgrund eines starken Sturms sind mehrere 10-er Kabinen kollidiert. Die Ski-Gondeln haben sich bei der Stütze Nummer sechs ineinander verkeilt. Da der Gondelbetrieb wegen des Wetters bereits vorzeitig eingestellt worden war, befanden sich keine Personen in den Gondeln. Der Unfall soll sich Medienberichten zufolge gegen elf Uhr Vormittags ereignet haben. 

Gondel-Unfall in Kaltenbach: Seilbahn erst seit 2018 in Betrieb

Die „Salzburger Nachrichten“ berichten, dass die 10er-Kabinenbahn erst in diesem Jahr die 4er-Sesselbahn „Krössbichl" ersetzt haben. Durch eine optimierte und verlängerte Trasse wurden mit der neuen Bahn auch neue Pisten erschlossen. Der „Wimbachexpress" ist auf eine Förderleistung von 2.620 Personen pro Stunde ausgelegt.

Lesen Sie auch: Schockvideo: Skilift außer Kontrolle - jetzt spricht der Hersteller

dpa/md

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Der 6. Januar 2019 hätte für drei Freunde beinahe in einer Katastrophe geendet. Sie lösten eine Lawine und einen großen Rettungseinsatz aus. Die Strafe wollten sie aber nicht bezahlen. Nun entschied ein Gericht.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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