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41 Prozent der HIV-infizierten Erwachsenen erhalten eine Therapie. Das sind doppelt so viele Infizierte wie 2010.

Positive Aussichten

Kampf gegen Aids mit Erfolgen

Genf  - Der Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids macht Fortschritte. Inzwischen hätten 15,8 Millionen Menschen mit HIV Zugang zu einer antiretroviralen Therapie, die den Ausbruch von Aids verzögere.

Das berichtete das Anti-Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS) in Genf. Mit 41 Prozent der infizierten Erwachsenen erhielten im Vergleich zu 2010 doppelt so viele Infizierte eine Therapie. Auch bei HIV-infizierten Kindern habe sich der Anteil der Behandelten auf 32 Prozent verdoppelt.

2014 lebten laut UN weltweit 36,9 Millionen Menschen mit dem Virus. Zwei Millionen steckten sich 2014 an. 1,2 Millionen Menschen starben im vergangenen Jahr an Krankheiten im Zusammenhang mit Aids.

"Alle fünf Jahre haben wir die Zahl der Menschen mit lebensrettender Behandlung verdoppelt", sagte UNAIDS-Direktor Michel Sidibé im Vorfeld des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember. Wenn dieser Trend bis 2020 anhalte, könne Aids gestoppt werden. Aktuell werden rund 20 Milliarden Dollar (18,8 Milliarden Euro) für Anti-Aids-Maßnahmen ausgegeben, 2020 sollen es laut UN rund 31 Milliarden Dollar sein.

Chronik der Krankheit

Welt-Aids-Tag

Diese Pille soll vor Aids schützen

dpa

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