Calgary

Fünf Menschen bei Studentenparty erstochen

Calgary  - Bei einer Studentenparty  in Kanada sind fünf Studenten erstochen worden. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt, die Polizei verhaftete einen Verdächtigen.

Die Opfer, vier junge Männer und eine Frau im Alter von 22 bis 27 Jahren, hatten nach Polizeiangaben in der Nacht zum Dienstag an einer Feier zum Semesterende in einem Wohnviertel von Calgary teilgenommen. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. Der Bürgermeister und die Universität äußerten sich bestürzt über die Bluttat.

Nach Angaben des Fernsehsenders CBC handelt es sich bei dem Festgenommenen um den 23-jährigen Sohn eines örtlichen Polizisten. Polizeichef Rick Hanson wollte dies nicht bestätigen. Der Nachbar Doug Jones sagte dem Sender CBC, die Polizei sei gegen 1.20 Uhr in das Haus im Nordosten der Stadt gerufen worden, in dem rund 15 bis 20 Studenten zunächst im Garten und später im Innern eine Party gefeiert hatten.

Hanson erklärte, der mutmaßliche Täter sei verspätet zu der Party eingetroffen. Er sei dann mit einem großen Messer auf seine Opfer losgegangen und habe mehrfach auf sie eingestochen. Drei von ihnen starben noch am Tatort, die beiden anderen erlagen später in einem Krankenhaus ihren Verletzungen. In Calgary seien noch nie so viele Menschen bei einer einzelnen Tat umgebracht worden, sagte Hanson.

Calgarys Bürgermeister Naheed Nenshi erklärte, "die Gedanken und Gebete aller Bewohner Calgarys" seien bei den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden. Die Universität erklärte, sie trauere "über den Tod von fünf jungen Menschen, die heute morgen getötet worden sind".

AFP

Rubriklistenbild: © dpa

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