Sex hilft immer

Kanadier lädt Golfer zu Swinger-Party ein - aus irrem Grund

Toronto - Per Mail hat ein Kanadier einen ganzen Golf-Club aus Neuseeland zu einer Swinger-Party eingeladen. Jetzt hofft er endlich aus dem Email-Verteiler genommen zu werden.

Weil er trotz wiederholter Proteste laufend E-Mails eines Golfclubs vom anderen Ende der Welt erhielt, hat ein Kanadier zu einer ungewöhnlichen List gegriffen: Kurzerhand lud er alle Mitglieder des Clubs zu einer - erfundenen - Party in einem Swinger-Club ein. Ian Campbell aus Toronto war versehentlich auf die Mailingliste für die „Freitagsrunde“ des Golfclubs im neuseeländischen Christchurch geraten, weil ein Mitglied denselben Namen und eine fast identische E-Mail-Adresse hatte. 

„Ich habe ihnen drei Mal geschrieben, dass ich nicht der richtige Ian Campbell bin, aber ich bekam immer wieder neue E-Mails“, sagte Campbell, der in seiner Heimatstadt einen Essenslieferservice für Senioren unterhält, der Zeitung „New Zealand Herald“.

Daraufhin kam Campbell auf eine perfide Idee: Nach einiger Internetrecherche fand er am Stadtrand von Christchurch eine Art Swinger-Hotel und lud seine vorgeblichen Golf-Freunde zu einer Party dort ein. Dabei wies er ausdrücklich darauf hin, dass im Gegensatz zum vergangenen Jahr die Zahl der Teilnehmer pro Zimmer auf vier begrenzt und Paare getrennt würden - „das Fiasko vom vergangenen Jahr wollen wir nicht wiederholen“. 

Dann drückte er bei seiner jüngsten E-Mail vom Golf-Club auf „Allen antworten“, wartete eine Weile und schickte ein zweites Schreiben hinterher, in dem er sich für die Verwechslung entschuldigte. Ihm sei bewusst, „dass nicht jeder aus der Freitagsrunde in unsere außer-terminlichen Aktivitäten eingeweiht“ sei, fügte er hinzu. 

Es folgte ein drittes Schreiben, in dem er seine „Fake“-Einladung enthüllte und forderte, endlich von der Adressenliste gestrichen zu werden. Campbell ist überzeugt, dass er mit seinem Anliegen diesmal durchgekommen ist.

afp

Rubriklistenbild: © AFP

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