Lawinenabgang im Berchtesgadener Land - Großeinsatz

Lawinenabgang im Berchtesgadener Land - Großeinsatz
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Merkel äußerte sich am Samstag zur der Schießerei in München.

Kanzlerin vom Münchner Amoklauf geschockt

Merkel: "Wir teilen Ihren Schmerz, wir leiden mit Ihnen"

München - Eigentlich ist Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Urlaub. Nach den Morden eines 18-Jährigen in München richtet sie sich trauernd an die Angehörigen der Opfer: „Wir leiden mit Ihnen.“

Angela Merkel hat sich nach dem Amoklauf von München mit insgesamt zehn Toten geschockt gezeigt und zugleich die Einsatzkräfte für ihre „hoch professionelle“ Arbeit gelobt. „Sie waren und sind im besten Sinne Helfer und Beschützer der Bürgerinnen und Bürger“, sagte die Kanzlerin am Samstagnachmittag in Berlin.

Die Zusammenarbeit der Behörden Bayerns und des Bundes habe „eng und nahtlos“ funktioniert. Nun gehe es darum, die Morde vollständig aufzuklären.

Neun Tote, 27 Verletzte: München trauert

Nach der Bluttat eines 18-Jährigen in einem Münchner Einkaufszentrum am Vorabend trauere Deutschland „mit schwerem Herzen um die, die nie mehr zu ihren Familien zurückkehren werden“. Merkel sagte an die Adresse der Angehörigen: „Wir denken an Sie, wir teilen Ihren Schmerz, wir leiden mit Ihnen.“

Die Tat sei umso schwerer zu verkraften, als sie in eine Zeit der Schreckensnachrichten falle - vor gut einer Woche der Terrorangriff von Nizza, wenig später „der unfassbar grausame Axtangriff in einem Zug bei Würzburg“.

Merkel erinnerte aber auch an viele Gesten der Hilfe in München. „Sie haben damit gezeigt, wie wir in einer freien und mitmenschlichen Gesellschaft zusammenleben.“ In dieser Freiheit und Mitmenschlichkeit „liegt unsere Stärke“, betonte die Kanzlerin. Es sei angesichts vieler Beileidsbekundungen aus anderen Ländern „gut zu wissen, dass es auch unter Völkern diese Solidarität gibt“.

Internationale Bestürzung: So trauert die Welt mit München

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