Mindestens vier Menschen sind bei dem Unfall ums Leben gekommen. Foto: Marijan Murat
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Mindestens vier Menschen sind bei dem Unfall ums Leben gekommen. Foto: Marijan Murat
Polizei und Rettungskräfte der Feuerwehr an der Unfallstelle auf der A81 zwischen Ahorn und Boxberg. Foto: Marijan Murat
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Polizei und Rettungskräfte der Feuerwehr an der Unfallstelle auf der A81 zwischen Ahorn und Boxberg. Foto: Marijan Murat
Experten hatten von einer unübersichtlichen Lage am Unfallort gesprochen. Foto: Marijan Murat
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Experten hatten von einer unübersichtlichen Lage am Unfallort gesprochen. Foto: Marijan Murat
Ein beteiligtes Unfallfahrzeug steht in der Böschung zwischen Ahorn und Boxberg. Foto: Marijan Murat
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Ein beteiligtes Unfallfahrzeug steht in der Böschung zwischen Ahorn und Boxberg. Foto: Marijan Murat
Für manche Unfallteilnehmer kam jede Hilfe zu spät. Foto: Marijan Murat
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Für manche Unfallteilnehmer kam jede Hilfe zu spät. Foto: Marijan Murat
Ein querstehendes Auto auf der A81. Foto: Marijan Murat
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Ein querstehendes Auto auf der A81. Foto: Marijan Murat

Ursachensuche läuft

Vier Tote bei Unfall mit acht Autos auf A81

Drei Transporter und fünf Autos rasen auf einer Autobahn im Nordosten Baden-Württembergs ineinander. Vier Menschen sterben. Unfallermittler sollen nun klären, wie es zu der Tragödie kam. Spielte Regen eine Rolle?

Heilbronn (dpa) - Nach dem schweren Unfall mit acht Fahrzeugen und vier Toten auf der A81 ist noch unklar, wie es zu der Karambolage nahe Heilbronn kam.

Fünf Beteiligte erlitten am Samstagnachmittag schwere Verletzungen. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen davon aus, dass nicht alle Fahrzeuge auf einmal ineinander gefahren sind. "Das waren mehrere Komplexe", sagte ein Sprecher in Heilbronn am Sonntag. Bei den vier Toten handelt es sich laut Polizei um zwei Männer im Alter von 43 und 59 Jahren sowie um zwei Frauen im Alter von 48 und 50 Jahren. In welchem zeitlichen Abstand die acht Fahrzeuge, darunter drei Kleintransporter, zusammenkrachten, ist weiter ungeklärt.

Experten sprachen am Samstag von einer unübersichtlichen Lage am Unfallort. Geprüft wird unter anderem auch, ob Regen zu dem Unglück auf der Autobahn zwischen Ahorn und Boxberg im Nordosten von Baden-Württemberg geführt haben könnte. Die Fahrbahn war zum Unfallzeitpunkt nass.

Die Polizei hatte die Zahl der Schwerverletzten von vier auf fünf am Wochenende aktualisiert. Sie kamen mit drei Hubschraubern und Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser. Lebensgefahr bestehe bei ihnen aber nicht, sagte der Sprecher. Eine 19 Jahre alte Frau erlitt leichte Verletzungen. Drei Männer im Alter von 23, 39 und 44 Jahren kamen unverletzt davon.

Die Polizei beschlagnahmte die Unfallfahrzeuge, ein Sachverständiger soll nun zusammen mit Spezialisten der Verkehrspolizei die Wracks untersuchen und den Unfallhergang klären. Die Schäden an den Autos seien immens, sagte der Sprecher. Der Sachschaden beträgt nach einer ersten Schätzung mehr als 150.000 Euro.

Zunächst war die Polizei am Samstag zunächst sogar von zehn an dem Unfall beteiligten Fahrzeugen ausgegangen. Die Untersuchungen ergaben dann aber, dass ein Fahrer seinen Wagen in dem Trümmerfeld stoppte und ein weiterer Fahrer rund 200 Meter entfernt ohne fremde Einwirkung in eine Leitplanke gefahren war. Beide waren an dem tödlichen Unfall nicht beteiligt.

In der Nacht zum Sonntag gab die Polizei die Autobahn in Fahrtrichtung Stuttgart nach stundenlanger Sperrung wieder frei. Nach einem kilometerlangen Stau am Samstagabend rollte der Verkehr am Sonntag wieder.

Am Wochenende gab es weitere schwere Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Dabei starben mindesten zwei Menschen, mehrere wurden schwer verletzt.

Mitteilung der Polizei

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