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Kardinal Lehmann: Schiavos Tod Zeichen für Schutz des Lebens

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- Bonn - Der Tod der amerikanischen Koma-Patientin Terri Schiavo ist nach den Worten des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, "ein alarmierendes Zeichen für den Schutz des Lebens". In einer am Donnerstagabend verbreiteten Stellungnahme Lehmanns heißt es weiter, die Menschen sollten dankbar sein für die medizinischen Möglichkeiten, mit denen Leben gerettet und Leid gelindert werden könnten.

"Aber der Fall Terri Schiavo hat uns doch auch schockierend vor Augen geführt, welche Gefahren damit zusammenhängen. Allzu leicht können Ärzte, Pfleger, Angehörige oder Richter zu Herren über Leben und Tod werden."

Nachdrücklich erinnerte Lehmann daran, dass das Verhungernlassen eines Menschen ethisch nicht erlaubt ist. "Bei der Begleitung eines sterbenskranken Menschen geht es immer darum, Hilfe im Sterben zu leisten, aber nicht Hilfe zum Sterben, wenn damit eine direkte Herbeiführung des Todes gemeint ist", mahnte Lehmann.

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