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Die Amerikaner spendeten fleißig für die gedemütigte Seniorin.

Amerikaner spenden 220.000 Dollar

Gedemütigte Seniorin wird zum Internet-Hit

New York - Millionen haben im Internet ihre Tränen gesehen, nachdem sie von Schülern gedemütigt wurde. Nun wurden für die Rentnerin Karen Klein mehr als 220.000 Dollar gespendet.

Eine mittellose Rentnerin aus den USA, die als Begleiterin eines Schulbusses von Halbwüchsigen beschimpft und gedemütigt wurde, ist zum Star des Internet geworden. Nicht einmal 24 Stunden nach der Veröffentlichung hatten 1,7 Millionen Menschen das zehnminütige Video im Internet gesehen - und kräftig gespendet.

Die 68-Jährige sollte eigentlich nur eine Begleiterin in dem Bus voller Kinder bei Rochester im Norden des Staates New York sein. Doch ein paar Jungs beleidigten und schubsten sie und steigerten sich in Demütigungen gegen Karen Klein hinein. “Du bist ja so fett“ und “Oh Gott, setze bloß die Sonnenbrille wieder auf“ gehören noch zu den weniger bösen Sätzen. Einer sagte, sie habe keine Familie da alle Selbstmord begangen hätten. Eine böse Halbwahrheit, denn tatsächlich beging Kleins Sohn vor zehn Jahren Suizid.

Eine Internetinitiative hat dazu aufgerufen, “Karen das zu ermöglichen, was sie sich nie leisten könnte: Den Urlaub ihres Lebens“. Dazu sollten 5000 Dollar gespendet werden - nach nicht einmal 24 Stunden waren es schon 220.000 (160.000 Euro). In der “Today Show“ zeigte sich Klein gerührt: “Es ist so unglaublich. Ich habe die nettesten Briefe und E-Mails bekommen.“

Geht es nach ihr, sollen die Schüler, die sie so fies mobbten, nicht bestraft werden. Stattdessen hofft sie, dass deren Eltern das Video sehen, die Worte hören, die ihre Kinder benutzten und dann das Gespräch mit ihnen suchen. "Es tut mir leid, dass sich eure Söhne so benommen haben", so die achtfache Großmutter. "Ich bin mir sicher, dass sie sich daheim nicht so aufführen. Aber man weiß nie, was sie treiben, wenn sie weg von zuhause sind."

dpa/mm

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