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Karneval in Köln: Coronavirus sorgt für besondere Regeln - strikte Regeln und Alkoholverbot

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In Köln stehen am 11.11. die Leute für gewöhnlich dichtgedrängt und feiern den Karnevalsauftakt. Doch dieses Jahr ist aufgrund der Coronavirus-Pandemie alles anders.

Köln - Die Hochburg des Karnevals setzt in diesem Jahr den Auftakt am 11.11. aufgrund des Coronavirus aus. Dafür hat die Stadt sogar besondere Regelungen für die Tage rund um den Karnevalsbeginn aufgesetzt. Ob sich die Jecken daran halten, bleibt abzuwarten. Mit der Kampagne #diesmalnicht soll der Karnevalsauftakt „in Ruhe und Stille“ stattfinden, berichtet der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn. Alle öffentlichen Veranstaltungen wurden in Köln abgesagt.

Karneval in Köln: Demonstrationen erlaubt - Einkaufen nur in zwei Haushalten

Im gesamten öffentlichen Raum dürfen nur Personen aus zwei verschiedenen Haushalten gemeinsam unterwegs sein. Insgesamt dürfen jedoch nicht mehr zehn Personen zusammenkommen. Heißt auch: Unter anderem Einkaufen und Spazieren mit Freunden oder Bekannten sind erlaubt - wenn es sich um zwei Haushalte handelt.

Für den Karnevalsauftakt in Köln wurde bereits eine Demonstration an der Deutzer Werft angemeldet. Maximal 100 Personen dürfen bei an einer solchen Versammlung teilnehmen. Die neusten Informationen zum Karneval in Köln finden Sie im Karnevals-Ticker.

Karneval in Köln: Kein Alkohol für die Jecken - Polizei kontrolliert

Seit dem 11. November, 6 Uhr, gilt für das gesamte Stadtgebiet ein Alkoholverkaufsverbot. Zusätzlich gilt ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum. Diese Regelungen gelten 24 Stunden. Erst ab 12. November, 6 Uhr, ist es in Köln wieder erlaubt, Alkohol zu kaufen und im öffentlichen Raum zu konsumieren.

Grundsätzlich darf ab 22 Uhr bis 6 Uhr morgens weder Alkohol gekauft, noch im öffentlichen Raum konsumiert werden. Am Wochenende gilt dieses Verbot bereits ab Freitagabend, 20 Uhr, bis Montagmorgen, 6 Uhr, an sogenannten Hotspots. Dazu zählen die Altstadt, der Stadtgarten, der Brüsseler Platz, die Schaafenstraße, das Zülpicher Viertel und der Rheinboulevard. 

Karneval in Köln: Die Stadt setzt auf Verbote und Kontrollen

Zusätzlich zu den Sonderregelungen zum Karnevalsauftakt im Köln gelten die aktuellen Infektionsschutzverordnungen. Überall dort, wo sich viele Menschen begegnen, gilt es, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und den Mindestabstand einzuhalten. In den Fußgängerzonen muss im Zeitraum von 10 bis 22 Uhr ebenfalls eine Maske getragen werden. Damit alle Regelungen umsetzt werden, sind mehrere Hundertschaften der Polizei im Einsatz. Diese kontrollieren ebenfalls die Hotspots und wollen bei Missachtungen mit harten Strafen durchgreifen. (jw)

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