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Ein Handout-Foto der Polizei Kassel zeigt eine Plastiktüte mit der Aufschrift "Penny", in der am Samstag ein totes Baby im Landkreis Kassel am Strassenrand entdeckt wurde.

Vorläufiges Obduktionsergebnis

Baby in Mülltüte kam bereits tot zur Welt

Kassel - Das in Nordhessen in einer Mülltüte gefundene Baby ist vermutlich bereits tot zur Welt gekommen.

Das vorläufige Obduktionsergebnis des Gießener Rechtsmedizinischen Instituts schließt eine vorsätzliche Tötung des Neugeborenen weitgehend aus, wie die Polizei in Kassel am Sonntag mitteilte. Am Leichnam des kleinen Mädchens seien keine Hinweise auf Fremdverschulden entdeckt worden. Der Fötus wurde wohl im siebten oder achten Schwangerschaftsmonat tot geboren.

Ein Spaziergänger hatte das Baby am Samstag gegen 16.00 Uhr in einer Böschung am Straßenrand zwischen Grebenstein und Udenhausen im Kreis Kassel entdeckt. Es war in eine schwarze Mülltüte, zwei bunte Plastiktüten und ein Handtuch eingewickelt. Das Handtuch war mit einer Meerlandschaft und orange-weißen Clownfischen bedruckt. Wer die Mutter des Kindes ist und wer dessen Leichnam an der Straße ablegte, war am Sonntag noch unklar.

Die Polizei fahndet weiter nach Zeugen, die Hinweise auf die Mutter des Babys gegen könnten. In Grebenstein und Udenhausen hatte der Fund für Bestürzung und Trauer unter den Bürgern gesorgt.

dapd

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