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Sie riskieren ihr Leben, um eine Kernschmelze zu verhindern: Die Arbeiter im Atomkraftwerk Fukushima.

Katastrophale Bedingungen für AKW-Helden

Tokio - Sie bekommen nicht genug zu essen und müssen auf dem verstrahlten Betonboden schlafen. Die Männer, die in Fukushima gegen eine Atomkatastrophe kämpfen, arbeiten unter unzumutbaren Bedingungen.

Das soll sich nun ändern, fordert Japans Industrieminister. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag.

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Die Betreiberfirma Tepco hatte zwischenzeitlich laut Minister Banri Kaieda zwischen 500 und 600 Arbeiter auf dem Gelände des beschädigten Kraftwerks untergebracht. Keine Situation, in der “ein Minimum an Schlaf und Essen sichergestellt werden konnten“.

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Die Arbeiter, Feuerwehrleute und Soldaten der japanischen Streitkräfte arbeiten unter extrem widrigen Umständen, daher müssten diese Bedingungen schnell verbessert werden, forderte Kaieda. Er bezog sich auf einen Bericht der japanischen Reaktorsicherheitsbehörde. Demnach bekommen die Arbeiter nur zwei Mahlzeiten am Tag und schlafen in Konferenzräumen und Gängen in einem der Kraftwerksgebäude.

Zu wenig Bleidecken, manche schlafen an Wand gelehnt

Kaieda berichtete weiter: Er habe gehört, es gebe auch nicht genug Bleidecken für alle Arbeiter, um sich vor gefährlicher Strahlung aus dem Boden zu schützen. Manche würden an die Wände gelehnt schlafen.

Für die Anwohner der Region um die Atomruine wurde mittlerweile ein eigener Krisenstab geschaffen, wie Regierungssprecher Yukio Edano mitteilte. Das Team solle helfen, die medizinische Versorgung sicherzustellen, Unterkünfte für Evakuierte zu finden und schnell über mögliche Verstrahlung in der Region zu informieren.

dpa

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