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"Katrina"-Jahrestag: Bush besucht New Orleans

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- New Orleans - US-Präsident George W. Bush hat anlässlich des 1. Jahrestages von Hurrikan «Katrina» das Katastrophengebiet an der Golfküste der USA besucht. Der Bürgermeister von New Orleans Ray Nagin erinnerte Bush am Montagabend daran, dass es keine schnelle Lösung gebe und der Wiederaufbau noch einige Zeit dauern werde.

Bush hatte zuvor bei einem Besuch in dem von «Katrina» schwer zerstörten Biloxi im US-Bundesstaat Mississippi die Hoffnung geäußert, dass die 110 Milliarden Dollar (86 Milliarden Euro) Hilfsgelder «hoffentlich» ausreichten.

«Das ist ein Jahrestag, es ist nicht das Ende. Es ist der Anfang einer langen Erholungsphase», sagte Bush laut Angaben des Weißen Hauses. Offensichtlich sei noch viel zu tun, und der Wiederaufbau werde noch Jahre und nicht Monate dauern. Bush lud arbeitslose US-Bürger ein, an die Golfküste wegen des dortigen Arbeitskräftemangels zu ziehen und dort gut bezahlte Jobs anzunehmen.

Es ist der 13. Besuch des US-Präsidenten in der Katastrophenregion. «Katrina» war die teuerste Naturkatastrophe in der Geschichte der USA. Der Wirbelsturm hatte im vergangenen Jahr in den Bundesstaaten Louisiana, Mississippi und Alabama eine Fläche so groß wie Großbritannien verwüstet. Die Bush-Regierung geriet wegen der schleppenden Hilfe in die Kritik und hat sich davon bis heute nicht erholt. Nach letzten Umfragen sind zwei von drei US-Bürgern mit Bushs Krisenmanagement nach Hurrikan «Katrina» unzufrieden.

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