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Der ehemals schwerste Mann der Welt muss eingeäschert werden.

Kein passender Sarg

Einst schwerster Mann muss eingeäschert werden

Monterrey - Am Montag verstarb der Mexikaner Manuel Uribe, der als schwerster Mann der Welt galt. Bei seiner Bestattung tauchen einige Probleme auf. So gibt es keinen passenden Sarg.

Für die Leiche des einst schwersten Mannes der Welt gibt es keinen passenden Sarg. Der am Montag gestorbene Mexikaner Manuel Uribe wird vermutlich eingeäschert, da es keine Särge in seiner Größe gibt, wie seine Mutter Otilia Garza am Dienstag der Zeitung „El Universal“ sagte. Der 48-Jährige sei Anfang Mai wegen Herzrhythmusstörungen in die Klinik gebracht worden, teilte seine Familie mit.

Im Jahr 2006 wurde Uribe mit einem Gewicht von 560 Kilogramm als schwerster Mann der Welt ins Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen. Später unterzog er sich einer Diät und nahm mehr als 200 Kilo ab, wie die Zeitung „Excélsior“ berichtete. Zum Zeitpunkt seines Todes wog Uribe wieder 394 Kilogramm. Mitarbeiter des Zivilschutzes setzten einen Kran ein, um ihn ins Krankenhaus zu bringen. Bereits seit Jahren konnte er sein Bett nicht mehr verlassen.

Eine Magenoperation lehnte Uribe allerdings stets ab. „Mein Sohn hat viel gelitten, aber er war immer guten Mutes“, sagte seine Mutter Otilia. „Obwohl er immer im Bett lag, war er sehr aktiv. Jetzt kommt er endlich zur Ruhe.“ Für Dienstag war in einer Kapelle in Monterrey eine Trauerfeier für Uribe geplant.

dpa

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