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Shaneka T. drohen bis zu fünf Jahre Knast.

US-Bundesstaat Michigan

Kein Speck im Burger: Frau schießt in McDonald's

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Kent County - Ihre Vorliebe für Speck und dass sie in einem McDonald's-Restaurant versehentlich keinen bekommen hat, ließ eine US-Amerikanerin völlig ausrasten. Jetzt muss die Frau in den Knast.

Speck ist lecker. Das findet auch Shaneka Monique T. Deshalb bestellte sie am 9. Februar des vergangenen Jahres in einem Drive-in-Schalter einer McDonald's-Filiale in Grand Rapids (US-Bundesstaat Michigan) einen Cheeseburger und bat, man möge doch bitte ein paar Streifen der knusprigen Köstlichkeit hineingeben. Als die 30-Jährige jedoch an den Schalter vorfuhr, musste sie feststellen, dass der Cheeseburger ein ganz gewöhnlicher war.

Als die enttäuschte Kundin darauf hinwies, entschuldigte man sich bei ihr und bot ihr für ihren nächsten Besuch zur Entschädigung einen Gratis-Burger mit Speck an. T. willigte ein - doch als sie ein paar Stunden später zurückkam, um die dampfende Wiedergutmachung in Empfang zu nehmen, fehlte auch in ihr der Speck. Daraufhin zog die wutentbrannte Frau vom Beifahrersitz aus eine Pistole und schoss durch das Fenster des Schalters, berichtet das örtliche Nachrichtenportal MNews. Dabei verfehlte die Kugel nur knapp den Kopf der Kassiererin. 

Wenige Stunden später wurde die amoklaufende Speck-Liebhaberin verhaftet. Vor Gericht leugnete sie am Mittwoch zunächst, etwas mit der Schießerei zu tun gehabt zu haben. Schließlich behauptete sie, die ungesicherte Pistole sei losgegangen, als sie in ihrer Handtasche nach dem Geldbeutel kramte. 

Ein Waffenexperte der Polizei schloss allerdings einen Unfall aus. Zudem hatte die Frau vor dem Vorfall Alkohol getrunken. Die Fahrerin des Wagens belastete die Schützin, die einen Waffenschein besitzt, jedoch nicht die Erlaubnis, eine Waffe verdeckt bei sich zu tragen, zudem schwer: Sie sagte aus, T. habe vor dem Schuss noch die Kassiererin angeschrien: "Du Schlampe weißt wohl nicht, mit wem Du sprichst!"

Die Jury sprach T. schuldig. Wenn sie im April verurteilt wird, drohen ihr bis zu fünf Jahre Haft.

hn

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