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Eisbär Troll muss sein altes Gehege verlassen. Die beiden Damen bissen sich zu häufig. Doch in seinem neuem Tierpark wartet schon seine nächste Partnerin.

Keine Eisbärbabys mehr im Berliner Zoo - Troll muss gehen

Berlin - Traurige Nachricht für alle Eisbärenbaby-Fans: Der Berliner Zoo schiebt sein Eisbärmännchen ab. Grund: Seine beiden Weggefährten hatten sich immer wieder angegriffen. Trotzdem gibt es Grund zur Hoffnung.

Flauschige Eisbärbabys wie Knut wird es bis auf weiteres im Berliner Zoo wohl nicht mehr geben. Eisbär-Mann Troll wurde auf Anweisung des Tierarztes zurück in den Zoo im Osten der Stadt, den Berliner Tierpark, gebracht. Das sagte Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz am Mittwoch. Die beiden Eisbärweibchen des Berliner Zoos hatten sich immer wieder angegriffen, seit Troll in ihrem Gehege weilte. Nun sollen sie ohne Mann leben, bestätigte Blaszkiewitz einen Bericht der “BZ“.

“Das ist nicht mein Wille, aber das ist durch die Geschichte so gekommen“, sagte der Direktor. Zuletzt hatten Tosca, die Mutter von Knut, und Nancy sich so heftig gebissen, dass Blut floss. Besucher des Zoos hatten daraufhin Alarmbriefe an Blaszkiewitz geschrieben.

Einen Hoffnungsschimmer gibt es für Berliner Eisbärenfans aber noch: Troll hat auch im Tierpark eine Partnerin. Die Bärin soll in etwa zwei Jahren geschlechtsreif sein. Blaszkiewitz ist zuversichtlich, dass es dann Nachwuchs gibt: “Das wird klappen.“ Knut stammte nicht von Troll, sondern von Eisbärenvater Lars.

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