Keine öffentlichen Aufträge ohne Zertifikat gegen Kinderarbeit

Hamburg - Hamburg verlangt bei der Vergabe öffentlicher Aufträge künftig ein Zertifikat gegen Kinderarbeit. Wie der Senat am Montag mitteilte, müssen Lieferanten demnächst ausdrücklich erklären, dass sie die Regeln der Weltarbeitsorganisation der Internationalen Arbeitsorganisation einhalten.

 "Als europäische Außenhandelsmetropole wollen wir sicherstellen, dass die Hamburger Behörden und öffentlichen Unternehmen keine Lieferungen und Bauprodukte aus Kinderarbeit, aus Zwangsarbeit, unter Diskriminierung am Arbeitsplatz oder unter Verweigerung kollektiver Arbeitnehmerrechte beschaffen", erklärte der für Europa- Angelegenheiten zuständige Staatsrat Reinhard Stuth.

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