Keine Vermissten mehr nach Utøya-Massaker

Oslo - Nach dem Massaker auf der norwegischen Insel Utøya wird niemand mehr vermisst. Das teilte die Polizei am Freitag in Oslo mit.

Die Zahl von 68 Opfern des rechtsradikalen Attentäters Anders Behring Breivik galt bisher noch als unsicher. Polizeisprecher Pål Hjort Kraby bezeichnete den geständigen Attentäter als weiter “ausgesprochen ruhig“. Kraby sagte: “Er ist mehr als willig, alles zu erklären.“ Zwei norwegische Rechtspsychiater sollen Breivik auf seine Zurechnungsfähigkeit untersuchen und bis 1. November ihr Gutachten vorlegen.

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Oslo: Erstes Begräbnis - Täter plante weitere Morde

Der 32- jährige hatte am letzten Freitag ein Sommerlager der sozialdemokratischen Jugendorganisation AUF mit zwei Schusswaffen angegriffen. Vorher ließ er in Oslo eine Bombe vor dem Regierungs-Hochhaus detonieren. Dabei starben acht Menschen.

Ein Polizeisprecher gab weiter an, dass bei dem zweiten Verhör des 32- Jährigen im Tagesverlauf keine neuen Angaben zu erwarten seien. Die Ermittler würden lediglich das Protokoll des ersten Verhörs vom letzten Wochenende nach der Festnahme durchgehen, hieß es weiter.

dpa

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