+
Eine Frau sieht sich auf einem Flohmarkt in Frankreich um

Schmuckstück von enormem Wert

Kette vom Flohmarkt entpuppt sich als "Jackpot"

New York - Eine Frau hat vor Jahren auf einem Flohmarkt in New York für 15 Dollar eine Kette erstanden. Jetzt stellte sich heraus, dass es sich um ein sehr wertvolles Schmuckstück handelt.

Ohne es selbst zu wissen hat eine Frau auf dem Trödelmarkt ein Schmuckstück des Künstlers Alexander Calder gekauft. Vor acht Jahren hatte sie dafür 15 Dollar bezahlt. Jetzt erhofft sich das Auktionshaus Christie's für die Kette 300.000 Dollar, umgerechnet rund 225.000 Euro.

Die Frau aus Philadelphia bezeichnet sich selbst als besessen von Flohmärkten, sie war einst extra für den Markt nach New York gefahren. Neben allerlei Tand habe in Brooklyn ein Karton mit einer Kette gestanden, die sie für 15 Dollar kaufte, teilte das Auktionshaus mit. Drei Jahre später sah sie demnach ein ähnliches Schmuckstück auf einem Ausstellungskatalog des heimischen Philadelphia Art Museum - und dachte sich nichts dabei. Erst weitere fünf Jahre später riet ihr Freund ihr, doch mal die Frau zu kontaktieren, die die Ausstellung in Philadelphia kuratiert hatte.

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

Es stellte sich heraus, dass die 38 Zentimeter lange Kette 1938 von Alexander Calder gestaltet worden war. Der Amerikaner ist vor allem für seine großen Mobiles bekannt, die auf Auktionen oft Millionenpreise erzielen und als Kopien zu Tausenden in Museumsshops weltweit verkauft werden. Calder starb 1976. Die Kette soll jetzt zum 20.000-Fachen des Preises verkauft werden, für den sie einst auf dem Flohmarkt angeboten wurde.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rheintalbahn soll erst am 7. Oktober freigegeben werden
Alles dauert viel länger als zunächst gedacht. Erst am 7. Oktober sollen wieder Züge auf der europäischen Hauptachse Rheintalbahn fahren. Bis dahin muss das Notkonzept …
Rheintalbahn soll erst am 7. Oktober freigegeben werden
Todesschütze von Konstanz stand unter Drogen
Der 34-Jährige, der vor mehr als drei Wochen einen Türsteher vor einer Diskothek in Konstanz erschoss, stand zur Tatzeit erheblich unter Drogen und Alkohol. 
Todesschütze von Konstanz stand unter Drogen
Warum dieses Koala-Baby in der Wildnis keine Chance hätte
Mit seinem weißen Fell ist das Koala-Baby Joey aus dem Australia Zoo wahrlich eine Seltenheit. So süß es aussieht, in der Wildnis hätte es genau deshalb schlechte …
Warum dieses Koala-Baby in der Wildnis keine Chance hätte
Zahl der Verkehrstoten deutlich gestiegen
Über 1500 Menschen sind von Januar bis Juni auf deutschen Straßen gestorben - mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Risiko, bei einem Unfall zu sterben, ist in den …
Zahl der Verkehrstoten deutlich gestiegen

Kommentare