Kiffen hat offenbar an Reiz verloren

Berlin - Jugendliche in Deutschland konsumieren weniger Cannabis, als es noch vor zehn Jahren der Fall war. Dies ist eines der Resultate der HBSC-Kinder- und Jugendgesundheitsstudie der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Demnach gaben 2010 knapp elf Prozent der Jungen an, Erfahrungen mit Cannabis gemacht zu haben, 2002 waren es noch 22 Prozent. Bei Mädchen war ein Rückgang von 14,8 auf 5,7 Prozent zu verzeichnen. Dieses und weitere Ergebnisse der Studie sind gerade im Sonderheft „Das Gesundheitswesen“ im Thieme Verlag veröffentlicht worden.

Die HBSC-Studie wird seit mehr als 25 Jahren durchgeführt. Befragt werden alle vier Jahre Zehn- bis 16-Jährige in mittlerweile über 40 Ländern. Beteiligt sind mehr als 200.000 Kinder und Jugendliche, in Deutschland etwa 5.000.

dapd

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