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120 Kilo Kokain in Bananenkisten gefunden

Bremerhaven - Fahnder haben 120 Kilogramm Kokain in einem Container in Bremerhaven gefunden - in Reisetaschen, die zwischen Bananenkisten versteckt waren.

Der Container sei aus Ecuador nach Deutschland gekommen, teilte das Bundeskriminalamt in Wiesbaden am Freitag mit. Zum Marktwert machte das BKA keine Angaben. An der Aktion am 14. April  waren auch die Staatsanwaltschaft Bremen und das Zollfahndungsamt Hamburg beteiligt. Auch andere Einzelheiten waren vom BKA und der Bremerhavener Außenstelle der Staatsanwaltschaft Bremen nicht zu erfahren.

Größeres Aufsehen erregte ein Fall aus dem Januar, als 140 Kilogramm Kokain in Bananenkisten in Supermärkten in Berlin und Brandenburg auftauchte. Die Lieferung war per Schiff aus Kolumbien nach Deutschland gekommen und dann offenbar irrtümlich weiterverteilt worden. Einen weitaus größeren Kokainfund machten Fahnder 2010 im Hamburger Hafen in einem Container mit Holzbriketts aus Paraguay. Darin stießen sie auf 1,2 Tonnen der Droge im Schwarzmarktwert von rund 40 Millionen Euro.

Die Fahndungserfolge führt BKA-Präsident Jörg Ziercke auf verstärkte Kontrollen zurück. Eine konsequente und grenzüberschreitende Strafverfolgung sei notwendig. „Zur Eindämmung der Kokaintransporte nach Europa beteiligt sich das BKA in Kooperation mit amerikanischen und europäischen Partnern bereits an Projekten in Peru und plant eine weitere Beteiligung in Ecuador“, erläuterte er.

dpa/afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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