Irre, dieser dreijährige Ire

Kurioser Preis: Wie kommt dieses Kind in den Greif-Automaten?

Nenagh - Normalerweise drücken sich Kinder wegen der verlockenden Stofftiere im Inneren von Greifautomaten die Nasen von außen platt - außer der dreijährige Jamie. Der guckte nach einer Krabbelaktion auf einmal aus der Maschine. 

Greifautomaten sind schon so eine fiese Erfindung. Da wirft man Geld rein, meist ergattert man aber kein Stofftier, weil es in letzter Sekunde vom Greifer rutscht. Der kleine Jamie Bracken Murphy hatte in einem Kinderparadies im irischen Nenagh eine andere Idee: Wenn nichts rausgeht, warum dann nicht reinkrabbeln?

Gesagt, gekrabbelt. Kurz darauf steckte Jamie im Automaten drin - vereint mit zig Plüschtieren. Bruder Shane stand draußen und konnte es kaum glauben. Auch nicht ein Angestellter des Kinderparadieses. „Der sagte, er habe so etwas noch nie gesehen“, so Jamies Vater Damien zur Irish Sun. Damien war so gar nicht überrascht. „Ich dachte mir: natürlich!“, und erklärte dem Zeitungsreporter: „Während wir hier sprechen, könnte Jamie in den Kofferraum meines Autos kraxeln. So ist er halt.“

Aber wie kriegt man ein Kind aus so einem Automaten wieder raus? Hilfe kam von einem Feuerwehrmann, der zufällig vor Ort war. „Er sagte, es sei sein Job, Kinder irgendwo rauszubekommen“, so Jamies Vater. Gesagt, getan: Der Feuerwehrmann sagte Jamie, wo er hinkrabbeln solle, dann konnte er die Füße des Jungen greifen und ihn herausziehen. Und war damit schneller als der Bedienstete des Spielparadieses, der den Schlüssel für den Automaten holen wollte.

Jamie selbst fand nach einer kurzen Schrecksekunde im Inneren der Maschine die ganze Aktion dann doch recht lustig. „Es hatte fast den Anschein, dass er wieder rein wollte“, so Vater Damien. Ganz leer ging der Dreijährige übrigens nicht aus: Er und sein Bruder bekamen je ein Plüschtier geschenkt. 

Die nicht ganz ernst gemeinte Frage, ob man Jamie nicht auch mit dem Greifarm aus dem Automaten hätte bugsieren können, bleibt dabei offen ...

Apropos kuriose Geschichten: In Dortmund ist Ende letzten Jahres auch etwas geschehen, was zunächst völlig absurd klingt: Dort war einem Jungen ein Faultier auf den Kopf gefallen.

mb

Rubriklistenbild: © Facebook

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