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Kind schreit: Supermarkt wirft Mutter raus

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Hamburg - Ein Kind schreit im Supermarkt, die Mutter versucht es zu beruhigen. Doch es passiert nichts. Plötzlich tritt ein Detektiv heran und wirft die Mutter mit dem Kleinen aus dem Geschäft

Kinder können beim Einkaufen sehr quengelig sein. Allein das kann schon sehr nervig sein. Schwierig wird es erst recht, wenn der Nachwuchs gar nicht mehr aufhört zu schreien. Das ist einer Mutter in einem Geschäft in Hamburg passiert. Ihr dreijähriger Sohn schrie sogar so laut, dass der Supermarkt-Detektiv die Mutter samt des kleinen Schreihalses rausgeschmissen hat. 

Ihr Sohn sei schon recht müde gewesen und normalerweise würde sie in so einer Situation nicht mehr einkaufen, schilderte die Mutter express.de die Ausgangslage. "Zuerst kam eine ältere Frau und versuchte, ihn freundlich zu beruhigen", erzählt die 33-Jährige. "Dann kam ein Mann, der sich feixend neben mich stellte und ich habe ihn gefragt, ob es hier etwas zu sehen gebe. Er sagte 'Sehr viel!'" 

Daraufhin habe die Mutter den Gaffer zum Weitergehen aufgefordert. Der Mann stellte sich jedoch als Detektiv in Zivilkleidung heraus, der meinte, er sei für die Sicherheit des Ladens zuständig und die Mutter mit dem Kind würden diese gefährden. "Dann forderte er mich auf, den Laden zu verlassen!", empörte sich die Mutter. Der Detektiv wartete so lange, bis die Frau mit ihrem Nachwuchs den Supermarkt verließ.

Die Mutter wirft dem Laden Kinderfeindlichkeit vor und echauffiert sich: "Kinder sind nun mal manchmal bockig. Das ist doch ganz normal! Ich frage mich, ob dort auch Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung vor die Tür gesetzt werden?"

Auf den Fall angesprochen, wiegelte der stellvertretende Filialleiter des Supermarktes ab. "Der Mitarbeiter wollte nur helfen und hatte vorgeschlagen, vor die Tür zu gehen, damit sich der Kleine wieder beruhigt", sagte er. Er hofft, dass die Mutter ein Versöhnungstreffen mit dem Detektiv zusagt. "Es ist nicht in unserem Interesse, Kunden zu vergraulen", meint er.

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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