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Aus diesem Spielzeugautomaten in einem Restaurant in Kalifornien purzelten 136 Gramm Koks in die Hände eines kleinen Jungen.

Kein Kinderspiel

Bub wirft 25 Cent in diesen Spielzeugautomaten und kriegt Kokain

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Eine Mutter dachte sich nichts dabei, als sie ihrem Sohn 25 Cent für einen Spielzeugautomaten gab. Dass der Junge wenig später Koks in den Händen halten würde, daran dachte sie nicht.

Los Angeles - In einem Restaurant in Bell Gardens bei Los Angeles wollte eine Mutter ihrem Sohn eine kleine Freude machen. Sie drückte ihm laut L.A. Times 25 Cent in die Hand, damit dieser auf einen der bunten Knöpfe am Spielzeugautomaten drücken konnte. Heraus kam ein kleiner farbiger Ball, ähnlich der gelben Hülle in einem Überraschungsei. Das begeisterte Kind öffnete das Rund sofort und brachte das eigentliche Spielzeug zum Vorschein: eine Art Anti-Stressball, ein mit Pulver gefülltes Kissen, das man wunderbar in den Händen kneten kann.

Automaten-Firma will mit den Drogen nichts zu tun haben

Und wie das bei solchem Spielkram eben so ist, ging auch der schöne neue Anti-Stressball des Jungen schnell kaputt. Aus den Rissen der Gummihülle drang weißes Pulver hervor, was der Mutter irgendwie verdächtig vorkam. Um auf Nummer sicher zu gehen, rief sie die Polizei, und tatsächlich: Bei der Füllung des Spielzeugs handelte es sich um Kokain. 

Nach einem Bericht der L.A. Times öffneten die Beamten sogleich den Automaten und untersuchten die restlichen Spielsachen darin. Ganze 136 Gramm Koks konnten sichergestellt werden. Die mutmaßliche Aufsteller-Firma Snack Time Vending stritt in einem Telefonat mit der Times jede Verantwortlichkeit ab. Sie verwies darauf, dass die Spielsachen für die Automaten überall im Internet käuflich seien. Vermutlich habe nicht einmal der Restaurant-Besitzer gewusst, was er da in den Automaten füllte. Der kleine Junge in Bell Gardens hatte Glück - er hatte sein neu erworbenes Spielzeug weder in den Mund genommen noch geschluckt. Um Schlimmeres zu vermeiden, rief die Polizei dazu auf, jegliche Automaten der Snack Time Vending Company aus dem Verkehr zu ziehen und die Polizei zu alarmieren.

Kokain für 25 Cent? Wohl kaum!

Wahrscheinlich war die ganze Geschichte eher auf das Missgeschick eines Internet-Drogendealers zurückzuführen. Schließlich lässt sich mit Drogenhandel sehr viel schmutziges Geld verdienen, und da verkauft wohl kaum einer Kokain für 25 Cent.

lg

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