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Entsetzen vor der Moschee in Ragun, in der mehrere Waisenkinder bei einem Brand ums Leben kamen.

Feuer in Koranschule

13 Waisenkinder bei Brand in Birma getötet

Rangun - Bei einem Feuer in einer muslimischen Koranschule in der birmanischen Stadt Rangun sind am Dienstag mindestens 13 Kinder ums Leben gekommen.

Wie die Polizei mitteilte, war ein überhitztes Elektrogerät die Ursache für das Feuer. Zuletzt waren bei Zusammenstößen zwischen Buddhisten und der muslimischen Minderheit in Birma Dutzende Menschen getötet worden. Extremisten sollen in mehreren Städten Moscheen und muslimische Wohnviertel in Brand gesetzt und geplündert haben. Nach dem Brand in der Moschee betonte die Polizei umgehend, dass es sich wohl um einen Unfall handele und ein krimineller Hintergrund ausgeschlossen werde.

Im Gebäudekomplex im Osten Ranguns, zu dem neben der Moschee auch eine Schule und ein Wohnheim zählen, seien 75 Kinder untergebracht gewesen, hieß es weiter. Die meisten von ihnen seien unverletzt entkommen, nachdem die Polizei eine verschlossene Tür aufgebrochen hatte. Andere Türen sollen ebenfalls geschlossen gewesen sein. Die Mehrheit der Kinder hatte im Erdgeschoss der Moschee geschlafen, 16 von ihnen jedoch im Obergeschoss. Dort wurden sie vom Feuer eingeschlossen, drei von ihnen konnten sich mit einem Sprung aus dem Fenster retten.

Rund 200 muslimische Bürger versammelten sich am Dienstag in der Nähe des Gebäudekomplexes in Rangun, Sicherheitskräfte und Polizei sperrten die Straßen rundherum ab. Berichte über aufkochende Gewalt gab es nicht, auch wenn viele aus der Menge mutmaßten, dass der Brand absichtlich gelegt worden sei. Nach Angaben der Polizei war der Brand im Inneren des Gebäudes entstanden.

AP

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