Kinder in Deutschland bekommen immer weniger Taschengeld - dieser kleine Junge zählt seine Cent-Stücke. Foto: Jens Kalaene/Archiv
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Kinder in Deutschland bekommen immer weniger Taschengeld - dieser kleine Junge zählt seine Cent-Stücke. Foto: Jens Kalaene/Archiv
Dafür geben Kinder ihr Taschengeld aus: 63 Prozent kaufen Süßigkeiten, Kekse und Kaugummi. Foto: Jens Büttner/Archiv
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Dafür geben Kinder ihr Taschengeld aus: 63 Prozent kaufen Süßigkeiten, Kekse und Kaugummi. Foto: Jens Büttner/Archiv
Teuer: Konsolen und zugehörige Spiele sind eher was für Weihnachten oder Geburtstag. Foto: Britta Pedersen/Archiv
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Teuer: Konsolen und zugehörige Spiele sind eher was für Weihnachten oder Geburtstag. Foto: Britta Pedersen/Archiv
Wenn Papa auch mit Lego spielt, müssen die Kids nicht ihr eigenes Taschengeld dafür ausgeben. Foto: Michael Latz/Archiv
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Wenn Papa auch mit Lego spielt, müssen die Kids nicht ihr eigenes Taschengeld dafür ausgeben. Foto: Michael Latz/Archiv
Kleine Sets können sich Kinder aber auch mit weniger Taschengeld leisten. Foto: Daniel Karmann/Archiv
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Kleine Sets können sich Kinder aber auch mit weniger Taschengeld leisten. Foto: Daniel Karmann/Archiv
Scheinbar wichtig für Kids: Marken-Turnschuhe. Foto: Jörg Carstensen/Archiv
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Scheinbar wichtig für Kids: Marken-Turnschuhe. Foto: Jörg Carstensen/Archiv
Auch beim Smartphone muss es für viele Kids ein Markenprodukt sein. Foto: Ole Spata/Archiv
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Auch beim Smartphone muss es für viele Kids ein Markenprodukt sein. Foto: Ole Spata/Archiv
Edelspielzeug: Das können sich die Kids vom Taschengeld sicherlich nicht leisten. Foto: Marcus Brandt/Archiv
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Edelspielzeug: Das können sich die Kids vom Taschengeld sicherlich nicht leisten. Foto: Marcus Brandt/Archiv

Kinder haben weniger Taschengeld, aber teure Wünsche

Kinder im Alter zwischen 6 und 13 Jahren bekommen zwar weniger Taschengeld als in den Vorjahren. Doch am Nachwuchs wird dennoch nicht gespart. Die kleinen Konsumenten pochen auf Markennamen.

Berlin (dpa) - Smartphone, Markenklamotten und Spielkonsolen - Deutschlands Kinder haben einer Studie zufolge teure Wünsche. Von ihrem Taschengeld können sie die aber kaum erfüllen: Davon haben sie nämlich weniger.

Derzeit bekommen 6- bis 13-Jährige im Schnitt monatlich 26,35 Euro, wie aus der KidsVerbraucherAnalyse hervorgeht, die der Egmont Ehapa Media Verlag in Berlin vorstellte. Bei der Erhebung von 2014 waren es noch 27,50 Euro, 2013 sogar noch mehr.

"Vielleicht ist ein Limit erreicht", sagte Ralf Bauer, der die Marktforschung im Verlag leitet. Eine anderer Grund wäre für Kinder positiver: Möglicherweise spendierten Eltern ihnen inzwischen häufiger Kinokarte & Co, so dass das Taschengeld länger vorhalte.

Tatsächlich gibt der Nachwuchs das Geld vor allem für Kleinigkeiten aus: 63 Prozent investieren in Süßigkeiten, Kekse und Kaugummi. Jedes zweite Kind kauft Zeitschriften oder Comics. Auch Eis und Getränke stehen hoch im Kurs.

Auch ist beim Taschengeld noch lange nicht Schluss: Zu Feiertagen und zum Geburtstag können Kinder und Jugendliche erneut mit Barem rechnen. 10- bis 13-Jährige bekommen zu Weihnachten 96 Euro, zum Geburtstag 84 Euro und zu Ostern weitere 30 Euro zugesteckt. Insgesamt haben sie dadurch 209 Euro zusätzlich zur Verfügung. Bei den Jüngeren zwischen sechs und neun Jahren sind es insgesamt 165 Euro.

Groß bleiben vor allem die Markenwünsche: Sportschuhe bekannter Hersteller stehen demnach bei Kindern und Teenagern gleichermaßen hoch im Kurs - Tendenz steigend. Jugendliche zwischen sechs und 13 Jahren legen zudem bei Handy, Kleidungsstücken, Spielkonsolen sowie Taschen und Rucksäcken großen Wert auf Markennamen. Ob Limonade oder Müsli von bekannten Herstellern kommen, verliert für Kinder und Jugendliche der Studie zufolge aber an Bedeutung.

Auch der für 2015 ermittelte Taschengeldwert liegt noch deutlich über der Empfehlung des Deutschen Jugendinstituts (DJI): Ab zehn Jahren sollte das Taschengeld DJI-Experten zufolge monatlich bei etwa 15 Euro liegen und anfangs jedes Jahr um 2,50 Euro steigen - so dass 13-Jährige rund 22,50 Euro bekommen.

Für die Analyse führten die Forscher den Angaben zufolge 2494 Doppelinterviews mit Kindern zwischen sechs und 13 Jahren und einem Elternteil.

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