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Malala setzt sich für die Bildung von Mädchen weltweit ein.

Sie kämpft für die Bildung von Mädchen

Kinderfriedenspreis für Taliban-Opfer Malala

Den Haag - Die 16-jährige Malala Yousafzai aus Pakistan, die fast gestorben wäre, weil sie darauf bestand, in die Schule zu gehen, ist mit dem internationalen Kinderfriedenspreis ausgezeichnet worden.

Malala, die einen Mordanschlag der Taliban überlebt hatte, wurde am Freitag im Rittersaal des niederländischen Parlamentes in Den Haag für ihren Einsatz für Bildung für Mädchen geehrt. „Dafür riskierte sie ihr Leben“, würdigte die niederländische Kinderrechtsorganisation Kidsrights.

"Du bist meine Heldin", sagte die jemenitische Friedensnobelpreisträgerin Tawakkol Karman, die Malala die Auszeichnung überreichte. "Du hast geschrien: 'Niemand kann mich oder ein anderes Mädchen vom Lernen abhalten'", würdigte sie das Engagement der Jugendlichen in ihrer auf arabisch gehaltenen Lobrede. „Ich möchte in einer Welt leben, in der Bildung für Mädchen selbstverständlich ist“, sagte Malala. Sie wolle dafür kämpfen, "dass Kinder auf der ganzen Welt das Recht haben, zur Schule zu gehen."

Malala war 2012 bei einem Anschlag der Taliban schwer verletzt worden. Sie wurde in einer Spezialklinik in England operiert und wohnt nun in Birmingham. Im Juli hatte sie eine bewegende Rede vor den Vereinten Nationen gehalten. Mit dem 2005 vom ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, ins Leben gerufenen Preis ist eine Summe von 100.000 Euro verbunden, mit denen Bildungsprojekte für Mädchen in Pakistan unterstützt werden sollen.

dpa/afp

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