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Die JVA Tegel: Über die Computer der Gefangenenzeitung soll kinderpornographisches Material heruntergeladen worden sein. 

Strafanzeige geplant

Kinderporno-Verdacht in Berliner JVA

Berlin - „Lichtblick“ ist eine Zeitung von Gefangenen für Gefangene im Gefängnis Tegel. In der Redaktion gibt es Internetzugang. Darüber sollen Insassen an Kinderpornos gekommen sein.

Über mindestens einen Computer in der Berliner Justizvollzugsanstalt Tegel sollen Kinderpornos heruntergeladen und auf DVD gebrannt worden sein. Nach dpa-Informationen besteht der Verdacht, dass über einen Computer der Gefangenenzeitung „Lichtblick“ kinderpornografisches Material beschafft worden sei. Die DVD soll mindestens an einen Gefangenen weitergegeben worden sein. Die Senatsverwaltung für Justiz bestätigte der Nachrichtenagentur dpa am Montag, dass eine DVD mit entsprechendem Material sicher gestellt worden sei.

Ob die Aufnahmen über einen „Lichtblick“-Computer in die Anstalt gelangt seien, sei Gegenstand von Ermittlungen, sagte Sprecherin Claudia Engfeld. Die Computer der Redaktion seien schon zuvor von Mitarbeitern der Justizvollzugsanstalt (JVA) sichergestellt worden. Es habe anonyme Hinweise auf illegale Aktivitäten gegeben. Die Gefängnisleitung werde Strafanzeige erstatten, sagte die Sprecherin.

Gefangene haben laut Sprecherin normalerweise keinen Zugang zum Internet. Die Redaktion des „Lichtblicks“ sei eine Ausnahme. Während die „Lichtblick“-Computer untersucht würden, sollten den Redakteuren Ersatzgeräte zur Verfügung gestellt werden.

dpa

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