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Ein kleiner Esel.

Festnahme wegen Tierquälerei

Dicker Spanier reitet kleinen Esel in den Tod

Córdoba - Auf einem Weihnachtsmarkt in Südspanien hat der Tod eines kleinen Esels die Menschen erschüttert. Denn der Esel starb, weil ein dicker Mann auf ihm geritten war. 

Berichte über den Tod eines kleines Esels auf einem Weihnachtsmarkt in Südspanien haben Proteste von Tierschützern ausgelöst. Das Tier namens Platero verendete, nachdem ein korpulenter Mann auf ihm geritten war. Die genaue Todesursache war allerdings zunächst unklar. Der 38 Jahre alte Mann wurde am Mittwoch festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, wurde ihm Tierquälerei zur Last gelegt.

Esel gehört zur lebendigen Krippe auf einem Weihnachtsmarkt

Der fünf Monate alte Esel hatte in der Kleinstadt Lucena in der Provinz Córdoba zu einer Weihnachtskrippe gehört, die die Stadtverwaltung vor dem Rathaus aufgebaut hatte. Der schwergewichtige Mann war nach Medienberichten in der vorigen Woche über das Gatter geklettert und auf das Tier gestiegen. Im Internet wird ein Foto des reitenden Mannes verbreitet:

Als Platero sich später nicht mehr auf den Beinen halten konnte, alarmierten Bürger einen Tierarzt, der den Esel in eine Klinik bringen ließ. Dort verendete das Tier am Sonntag. Die Stadtverwaltung kündigte an, sie werde rechtliche Schritte gegen den Mann einleiten - wenn die Tierärzte bescheinigten, dass der Esel an den Folgen des Ritts gestorben sei.

dpa

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