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Am Flughafen von Wichita ist ein Kleinflugzeug abgestürzt.

Mindestens vier Tote

Kleinflugzeug stürzt in Kansas auf Gebäude

Kansas City - Die Bilder lassen das Schlimmste befürchten: Dicke, schwarze Rauchschwaden quellen nach einem Flugzeugabsturz aus einem Airport-Gebäude. Mindestens vier Menschen kommen ums Leben

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges auf ein Flughafengebäude im US-Bundesstaat Kansas sind mindestens der Pilot und drei weitere Menschen ums Leben gekommen. Die zweimotorige Maschine stürzte nach Angaben der Behörden der Stadt Wichita auf einen Komplex, in dem sich mehr als 100 Menschen befanden.

Fünf Menschen seien verletzt im Krankenhaus behandelt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag. Einer von ihnen befinde sich in kritischem Zustand, drei seien entlassen worden. Die Suche nach weiteren Opfern in dem einsturzgefährdeten Gebäude sei zeitweise unterbrochen worden, da es zuerst stabilisiert werden müsse. Ein Polizeisprecher beschrieb die Lage als „sehr chaotisch“.

An Bord der Maschine war nur der 53 Jahre alte Pilot, nach Angaben des „Kansas City Star“ ein Fluglotse im Ruhestand. Die Beechcraft King Air B200 war am Vormittag von dem Flughafen in Richtung Arkansas abgehoben.

Großbrand in Flughafengebäude

„Der Start war normal, bis ein Triebwerksnotfall erklärt wurde“, sagte der Flughafensprecher. Der Pilot wollte wegen daher unmittelbar zurückkehren und habe per Funk noch mitgeteilt, dass er das „linke Triebwerk verloren“ habe. Beim Landeanflug stürzte die Maschine auf das Gebäude einer Firma, die Flugtraining anbietet.

In dem Flughafengebäude breitete sich ein Großbrand aus, den der Feuerwehrsprecher als „fürchterlich“ beschrieb. Rund 60 Retter kämpften gegen die Flammen an. Über dem Gelände des Airports bildeten sich dicke, schwarze Rauchschwaden. Zeugen beschrieben einen extrem lauten Knall, als der Flieger auf dem Dach aufschlug. „Es ging unmittelbar in Flammen auf“, sagte ein Augenzeuge dem Lokalsender KSN. Der Straßenverkehr rund um den Flughafen kam zeitweise zum Erliegen. Auch der Flughafen musste vorübergehend geschlossen werden. Die Aufräumarbeiten dürften noch mehrere Tage andauern.

Das betroffene Unternehmen für Flugtraining zeigte sich betroffen. „Alle bei Flight Safety International sind zutiefst betrübt vom tragischen Unfall“, teilte das Unternehmen mit. Man arbeite nun mit den Behörden zusammen, um Hintergründe des Unfalls zu klären.

dpa

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