Krankenschwester schuldig

Kleinkind stirbt nach Beschneidung

London - Nach dem Tod eines vier Monate alten Jungen bei einer Beschneidung ist eine Krankenschwester aus Manchester des Totschlags für schuldig befunden worden.

Das Strafmaß für die 67 Jahre alte Frau werde später bekannt gegeben, urteilte das Gericht am Freitag. Die aus Nigeria stammende Familie hatte das Kind privat beschneiden lassen - ohne Betäubung und nur mit einer Schere, einer Pinzette und Olivenöl als Ausrüstung. Der Junge verblutete. Die Familie, die wie die Krankenschwester aus Nigeria stammt, hatte nicht gewusst, dass die Operation auch in öffentlichen Kliniken vorgenommen werden kann.

Die Beschneidung ist in Nigeria bei Christen Tradition.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neue Leitlinien zur Behandlung von ADHS
Berlin (dpa) - Kinder mit einer mittelschweren ADHS sollen künftig schneller Medikamente wie Ritalin bekommen. Das sieht eine neue Leitlinie zur Behandlung der …
Neue Leitlinien zur Behandlung von ADHS
Rätsel um Verbleib der vermissten Tramperin womöglich gelöst
Vor mehr als einer Woche wurde Sophia L. das letzte Mal gesehen. Nun wurde in Spanien eine Frauenleiche gefunden. Ist die Leipzigerin Opfer eines Gewaltverbrechens …
Rätsel um Verbleib der vermissten Tramperin womöglich gelöst
Vulkan in Japan ausgebrochen: Behörden warnen vor Sturm aus Asche
Nach mehreren Wochen der Ruhe rumort der Vulkan Shinmoe im Süden Japans wieder. Eine kilometerhohe Aschewolke stieg am Freitagmorgen auf.
Vulkan in Japan ausgebrochen: Behörden warnen vor Sturm aus Asche
Tote Frau an spanischer Tankstelle gefunden - handelt es sich um die vermisste Sophia L. (28)?
Seit vergangener Woche wird die 28-jährige Leipzigerin Sophia L. vermisst. Einem spanischen Medienbericht zufolge wurde jetzt ihre Leiche an einer Tankstelle gefunden.
Tote Frau an spanischer Tankstelle gefunden - handelt es sich um die vermisste Sophia L. (28)?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.