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Trauer in CHina: Bei einem Streit um einen Parkplatz in Peking ist ein Kleinkind ums Leben gekommen

Zweijährige zu Boden geworfen

Kleinkind stirbt bei Parkplatzstreit

Peking - Unter großer Anteilnahme der Chinesen ist ein kleines Mädchen gestorben, das im Streit um einen Parkplatz von einem Autofahrer zu Boden geschleudert worden war.

Die Zweijährige sei im Krankenhaus in Peking ihren Verletzungen erlegen, berichteten chinesische Medien am Samstag. Die Mutter des Kindes hatte am Dienstag in einer Bushaltestelle gestanden, als dort ein herankommendes Auto parken wollte. Da die Frau nicht aus dem Weg ging, stieg der Fahrer aus und schlug die Mutter. Zudem riss er das Kind aus dem Kinderwagen und schleuderte es auf den Boden.

"Das Kind hat keinen Ton von sich gegeben, nachdem es auf dem Boden gelandet war - es hat nicht einmal geschrien", berichtete ein Augenzeuge der Zeitung "Beijing Times". Der Täter wurde später festgenommen, er saß bereits einmal wegen Diebstahls im Gefängnis. Nun droht ihm die Todesstrafe. Der Vorfall sorgte in China für erregte Kommentare in den sozialen Netzwerken. In der Volksrepublik nahmen in den vergangenen Jahren soziale Spannungen und Gewalttaten massiv zu. Beobachter begründen dies unter anderem mit der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich.

AFP

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