+
Tödlicher Unfall auf der A3 in Hessen.

Tödliches Überholmanöver

Kleinkind überlebt schweren Verkehrsunfall

Wiesbaden - Nach einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Autobahn A3 bei Wiesbaden fahndet die Polizei nach dem möglichen Verursacher. Klar ist, dass der schwere Verkehrsunfall eine Familie zerriss.

Ein kleines Mädchen hatte den Crash schwerverletzt überlebt, während seine beiden Eltern ums Leben kamen. Die Fahndung sei noch ohne Ergebnis, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei am Dienstag.

Am Montagnachmittag starben auf der Autobahn ein 32 Jahre alter Mann und eine 28 Jahre alte Frau, die einjährige Tochter des Paares erlitt nach Angaben vom Dienstag schwere Verletzungen und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Zwei weitere beteiligte Autofahrer (28 und 32 Jahre) liegen ebenfalls mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Nach den Aussagen eines Autofahrers war der Unfall von einem weiteren Fahrer verursacht worden, der bei starkem Regen nach dem Überholen die Fahrspur wechselte. Deshalb hätten drei Autos auf regennasser Fahrbahn abbremsen müssen und prallten aufeinander.

Ob es sich tatsächlich um Fahrerflucht handele, sei nicht gesichert, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Wiesbaden. Bisher habe nur ein Autofahrer davon berichtet, weitere Aussagen in diese Richtung gebe es bisher nicht. Die Polizei sucht deshalb dringend nach Zeugen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Siebenjähriger von Müllwagen erfasst und tödlich verletzt
Ein tragisches Unglück hat sich in einem Wohngebiet in Köln ereignet. Ein Müllwagen hat einen jungen Radfahrer erfasst und tödlich verletzt.
Siebenjähriger von Müllwagen erfasst und tödlich verletzt
Vogelschützer sichern Spatz & Co. Stadtreviere
Werden Gebäude gedämmt, ist das gut für Umwelt und Heizkosten. Doch Vögel, die in Ritzen und anderen Hohlräumen brüten, haben das Nachsehen. In mühevoller Kleinarbeit …
Vogelschützer sichern Spatz & Co. Stadtreviere
Aschewolke aus Hawaii ist zu den Marshallinseln gezogen
Honolulu (dpa) - Nach dem Ausbruch des Vulkans Kilauea auf Hawaii hat die Aschewolke nun die mehr als 3500 Kilometer südwestlich gelegenen Marshallinseln erreicht.
Aschewolke aus Hawaii ist zu den Marshallinseln gezogen
Neuseeland muss mehr als 150.000 Rinder schlachten
Wellington (dpa) - Wegen einer Seuche muss Neuseeland - der größte Milchexporteur der Welt - insgesamt mehr als 150.000 Milchkühe und andere Rinder schlachten. …
Neuseeland muss mehr als 150.000 Rinder schlachten

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.