Zugunglück im Hauptbahnhof von Salzburg - viele Verletzte

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Am Donnerstag beginnt der Prozess um eine Bordell-Bande, die Prostituierte aus China für bundesweit 24 Clubs eingeschleust und Abgaben in Millionenhöhe nicht gezahlt haben soll.

104 Zeugen geladen

Bordellbande vor Gericht: Frauen geschleust und Steuern hinterzogen

Kleve - Gegen eine mutmaßliche Bordell-Bande hat am Donnerstag in Kleve ein aufwendiger Prozess begonnen. Mit Jobangeboten als „Masseurin“ waren Chinesinnen nach Deutschland gelockt worden.

Vier Frauen im Alter von 30 bis 49 Jahren und ein 53 Jahre alter Mann aus China sind angeklagt, 36 Chinesinnen für ihre deutschen „China-Clubs“ eingeschleust zu haben. Die Frauen sollen sie über chinesische Internet-Seiten angeworben haben unter fadenscheinigen Anzeigen für einen Job als Masseurin. Für die Frauen soll aber erkennbar gewesen sein, dass Prostituierte gesucht wurden.

Steuerhinterziehung Millionenhöhe

Die angeklagten Frauen waren laut Staatsanwaltschaft von 2011 bis 2015 an bundesweit 24 Bordellen beteiligt, die der 53-Jährige maßgeblich geleitet hatte. Für einen Teil der Rotlicht-Betriebe sollen die Angeklagten 900.000 Euro Sozialversicherungsbeiträge und 1,1 Millionen Euro Steuern nicht gezahlt haben. Darum sind sie außerdem des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt und der Steuerhinterziehung angeklagt.

Anklageschrift umfasst 160 Seiten

Das Verfahren hat eine beachtliche Dimension: Die Anklage umfasst 160 Seiten. 104 Zeugen sind geladen. Vier Dolmetscher übersetzen. 21 Verhandlungstage sind terminiert. Ihre 24 Bordellbetriebe haben die Angeklagten unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen.

dpa

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