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Naturkatastrophen im Zuge des Klimawandels haben 42 Millionen Menschen zeitweise aus ihrer Heimat vertrieben

Klimawandel: 42 Millionen Menschen müssen fliehen

Bangkok - Der Klimawandel treibt nach einer Studie der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) immer mehr Menschen in die Flucht. Wo die Gefahr für Naturkatastrophen besonders hoch ist.

Stürme, Überschwemmungen, Hitze- und Kältewellen hätten in der Asien-Pazifikregion in den vergangenen beiden Jahren 42 Millionen Menschen zeitweise vertrieben, heißt es in einem Bericht über „Klimawandel und Migration in der Asien-Pazifik-Region“, den die Entwicklungsorganisation am Dienstag in Bangkok vorlegte. Zusätzlich hätten Menschen wegen Dürren oder steigender Meeresspiegel ihre Wohnorte verlassen müssen. Ein Großteil habe später zurückkehren können. Die Zahl der Menschen, deren Heimat permanent verloren ist, sei unklar.

Die Asien-Pazifik-Region sei besonders gefährdet, sowohl, was die Zahl der Desaster angehe als auch die betroffene Bevölkerungszahl. Humanitäre Hilfe reiche nicht. Die Entwicklungsbank fordert Regierungen auf, Menschen in gefährdeten Regionen besser zu schützen, neue Überlebensstrategien für sie zu entwickeln und Risikovorsorge zu treffen. Private Versicherungen könnten helfen, die Kosten dieser „Umweltmigration“ zu finanzieren.

dpa

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