+
Im Klinikum Stuttgart ist es zu einem tödlichen Unfall mit einem Rettungshubschrauber gekommen. Foto: Jan-Philipp Strobel/Archiv

Klinikmitarbeiter von Rettungshubschrauber tödlich verletzt

Stuttgart (dpa) - Ein Mitarbeiter des Klinikums Stuttgart ist von einem gerade gelandeten Rettungshubschrauber tödlich verletzt worden.

Der Helikopter war am Morgen kurz zuvor auf dem Landeplatz auf dem Dach des Krankenhauses angekommen, um einen Patienten in ein anderes Krankenhaus zu transportieren, wie die DRF Luftrettung, das Klinikum und die Polizei mitteilten.

Der 53-Jährige war nach ersten Ermittlungen der Polizei zu nahe an die sich noch drehenden Rotorblätter geraten. Den Hergang des tödlichen Unfalls sollen Beamte der Kriminalpolizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig klären.

Die Krankenhausleitung sowie der Vorstand der DRF zeigten sich von dem tragischen Unfall in Mitteilungen "zutiefst betroffen" und sprachen den Angehörigen des tödlich verletzten 53-Jährigen ihr Mitgefühl aus.

Tödliche Unfälle durch Hubschrauberrotoren kommen nach BFU-Angaben in Deutschland eher selten vor. An den Landeplätzen gebe es in der Regel umfassende Sicherheitsvorkehrungen wie am Boden markierte Bereiche. Sie sollen einen sicheren Weg ausweisen, um sich dem Helikopter zu nähern. Die Festlegungen dafür variierten jedoch bei vielen Landeplätzen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gewaltbereite Paviane greifen trächtige Weibchen an
Wenn mächtige Männchen in eine neue Gruppe kommen, möchten sie sich schnell fortpflanzen. Doch schwangere Weibchen und solche mit jungem Nachwuchs sind nicht fruchtbar. …
Gewaltbereite Paviane greifen trächtige Weibchen an
Mord aus Heimtücke: 89-Jähriger bekommt Lebenslang
Chemnitz - Keine Milde wegen des Alters: Ein 89-Jähriger muss lebenslang hinter Gitter. Das Landgericht Chemnitz verurteilt den Rentner wegen Mordes an seiner ehemaligen …
Mord aus Heimtücke: 89-Jähriger bekommt Lebenslang
Busfahrer setzt Kinder bei Minusgraden an der Straße aus
Schönborn - Bei Minusgraden hat ein Busfahrer etwa 20 Schulkinder ohne weitere Informationen an der Straße ausgesetzt. Eltern reagieren nun empört.
Busfahrer setzt Kinder bei Minusgraden an der Straße aus
Biberach wehrt sich gegen Berliner Schwabenhass
Biberach/Berlin (dpa) - Mit der Internet-Kampagne "Vom großen B zum kleinen B" reagiert die baden-württembergische Stadt Biberach an der Riß auf Anti-Schwaben-Sprüche in …
Biberach wehrt sich gegen Berliner Schwabenhass

Kommentare