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Knigge-Chef Michael Klein

Schlechtes Vorbild?

Knigge-Chef benimmt sich gerne mal daneben

Osnabrück - Der Chef der Deutschen Knigge Gesellschaft, Hans-Michael Klein, hält sich selbst nicht an viele Benimm-Regeln. Er popelt zwar nicht in der Nase, dafür leistet er sich andere Ausrutscher.

Er sage zum Beispiel immer „Gesundheit“, wenn jemand niese, und „Prost“ beim Anstoßen, verriet der 56-Jährige der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe) laut Vorabmeldung. „Deswegen sind wir ja auch der Gegenentwurf zu diesen verstrahlten Benimm-Onkeln, denen müssen wir mal auf die Finger klopfen und die Flügel beschneiden.“

Auch gegen den Klassiker der Gentleman-Schule verstoße er regelmäßig. „Was hat das alles mit Emanzipation zu tun? Wir sind doch nicht mehr im 19. Jahrhundert. Warum muss ich die Frauen beschützen“, fragte sich Klein. Allerdings gab der Experte für vornehmes Verhalten zu, sich innerhalb der Knigge Gesellschaft nicht mit dieser Haltung durchgesetzt zu haben.

dapd

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