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Rituale zum traurigen Abschied vom Karneval: in Düsseldorf wird der Hoppeditz zu Grabe getragen und verbrannt.

Nubbel und Hopeditz brennen

Sie müssen für die Karnevalssünden büßen

Düsseldorf/Köln/Mainz - Jecke Zeit adieu: Die Narren haben die Karnevalszeit beendet. Die Strohpuppen über den Kneipentüren werden verbrannt und mit ihnen symbolisch die Sünden der Karnevalszeit.

Hoppeditz heißt in Düsseldorf die Strohpuppe, die am Aschermittwoch zu Grabe getragen wurde. Die stattliche Trauergemeinde trug schwarze Kleider: die Herren Zylinder, die Damenwelt kam mit schwarzem Hut und Schleier. Im Garten des Stadtmuseums wurde der Düsseldorfer Schelm dann angezündet. Aber am 11. November wird der Hoppeditz schon wieder zum Leben erweckt.

In Köln wurden schon in der Nacht zum Aschermittwoch die Nubbel angezündet. Die Kölner Strohpuppe soll stellvertretend für die Sünden der Jecken büßen. Die Mainzer Narren beerdigen dagegen symbolisch die Fastnacht. Dabei wird meist ein Sarg in eine Kneipe getragen - und danach noch mal angestoßen.

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In Bonn zogen die Karnevalisten am Aschermittwoch ihre an einer Schnur befestigten Geldbeutel durch den Rhein. „Ein symbolisches Reinwaschen“, nannte das Marlies Stockhorst, die Präsidentin des Festausschusses Bonner Karneval. Zu Beginn der Fastenzeit sei Schluss mit Völlerei und Trubel.

dpa

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