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Ein Hausbewohner hat am Freitag einen Stadt-Mitarbeiter tödlich verletzt.

60-Jähriger festgenommen

Entsetzlicher Angriff in Köln: Stadt-Mitarbeiter niedergestochen - er wollte GEZ-Forderungen eintreiben

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In Köln wurde ein 47-jähriger Mitarbeiter der Stadt von einem Mann mit einem Messer angegriffen und getötet. Der Tatverdächtige hatte wohl bereits im Vorhinein eine Mitarbeiterin angegriffen.

  • In Köln wurde am Freitag (13. Dezember) ein 47-jähriger Mitarbeiter der Stadt erstochen
  • Der Mann und seine Kollegin wollten beim mutmaßlichen Täter wohl ausstehende GEZ-Forderungen eintreiben. 
  • Das Motiv des Täters ist momentan noch unklar. Die Mordkommission ermittelt. Die Polizei nennt nun Details.


Update, 18. Dezember, 14.39 Uhr: Für einen Mitarbeiter der Stadt Köln kam jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte das Leben des 47-Jährigen nicht mehr retten. Als der Mitarbeiter am vergangenen Freitag an einer Tür klingelte, um Geld einzutreiben, stach der Bewohner (60) sofort auf ihn ein. Mit einer Schweigeminute hat die Stadt Köln am Mittwoch des erstochenen Mitarbeiters gedacht. Die Städte Bonn und Münster schlossen sich an und gedachten ebenfalls, wie deren Sprecher bestätigten.

Der mutmaßliche Täter wurde in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Entsetzlicher Angriff in Köln: Stadt-Mitarbeiter niedergestochen - er wollte GEZ-Forderungen eintreiben

Update, 14. Dezember, 8.14 Uhr: Der Tatverdächtige aus Köln, der einen Mitarbeiter der Stadtkämmerei erstochen haben soll, könnte wohl tatsächlich schuldunfähig sein. Der 60-Jährige hatte den Vollstreckungsbeamten am Freitag noch an der Haustür erstochen. 

Wie  bild.de nun berichtet, soll der mutmaßliche Täter bereits im März eine Mitarbeiterin der Stadt angegriffen haben. Damals wurde die Frau von einem Polizeibeamten begleitet, der den Mann überwältigen konnte. Der 60-Jährige wurde anschließend in eine Klinik eingewiesen.

Warum die Mitarbeiter der Stadtkämmerei dieses Mal ohne Polizeischutz vor der Tür standen, ist unklar. Wie Bild berichtet, entscheidet der Vollstreckungsbeamte nach Aktenlage wohl selbst, ob er Polizeischutz beantragt. Dies war hier wohl nicht der Fall. Nach dem Messerangriff am Freitag gab die Staatsanwaltschaft bekannt, die Unterbringung des Mannes in einer psychiatrischen Klinik zu beantragen.

Mann ersticht Stadt-Mitarbeiter - Polizei nennt beunruhigende Details zum Täter

Update 18.09 Uhr: Der Verdächtige im Fall des tödlichen Messerangriffs auf einen Stadt-Mitarbeiter in Köln ist nach Angaben der Polizei wahrscheinlich schuldunfähig. Es gebe deutliche Anhaltspunkte dafür, dass der 60-jährige Deutsche psychisch krank sei, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Die Staatsanwaltschaft werde die Unterbringung des Mannes in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragen. Der 60-Jährige soll laut Polizei im März schon einmal eine städtische Mitarbeiterin angegriffen und mit einem Schraubendreher leicht verletzt haben.

Update 15.26 Uhr: Ging es bei dem tödlichen Messerangriff auf einen Mitarbeiter der Stadt Köln um ausstehende GEZ-Gebühren? Wie bild.de von einer Nachbarin des Täters erfahren haben will, waren die Stadt-Bediensteten kurz vor dem Messerangriff noch bei ihr, da sie ihre GEZ-Gebühren nicht gezahlt hatte. Gegenüber der Nachbarin erwähnten die Mitarbeiter dann wohl, dass sie sich jetzt noch um einen weiteren GEZ-Fall kümmern müssten. 

Sollten sich die Aussagen der Nachbarin als wahr herausstellen, könnten die Stadtmitarbeiter also auch dem Tatverdächtigen wegen ausstehender GEZ-Gebühren einen Besuch abgestattet haben. Darüber hinaus berichteten mehrere Anwohner übereinstimmend, dass der Tatverdächtige schon einmal einen Stadtmitarbeiter angegriffen habe. Unklar ist deshalb weiterhin, warum die Kämmerei-Mitarbeiter ohne zusätzlichen Schutz vor Ort waren. 

Bei Hausbesuch: Mann ersticht Stadtmitarbeiter in Köln - Mordkommission ermittelt 

Update 14.08 Uhr: Der bei dem Messerangriff in Köln getötete Mann war ein Mitarbeiter der Kämmerei in der Vollstreckungsabteilung. Der 47-Jährige war für das Eintreiben von Geldforderungen der Stadt zuständig. „Dass einer unserer Kollegen im Einsatz für unsere Stadt durch einen Angriff sein Leben verloren hat, macht mich zutiefst betroffen und erfüllt mich mit großer Trauer“, sagte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Köln: 47-jähriger Stadtmitarbeiter bei Hausbesuch erstochen 

Erstmeldung vom 13. Dezember 2019:

Köln - Bei einem Hausbesuch in Köln-Dünnwald soll ein Mann zwei Mitarbeiter der Stadt mit einem Messer angegriffen worden sein. Ein 47-jähriger Stadtmitarbeiter starb, seine Kollegin wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Wie der Express berichtet, sollten die Mitarbeiter des Kassen- und Steueramts bei dem Tatverdächtigen ausstehende Forderungen eintreiben. Nach einer Auseinandersetzung im Flur soll der Tatverdächtige plötzlich mit einem Messer zugestochen haben.

Köln: 47-jähriger Mitarbeiter der Stadt erstochen - Notarzt konnte ihn nicht mehr retten 

Die Kollegin des Opfers konnte zwar noch den Rettungsdienst rufen, doch die Wiederbelebungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg, und der 47-Jährige erlag noch am Tatort seinen Verletzungen. Die Kölner Polizei hat die betroffene Straße gesperrt. Das Motiv des Täters sei zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Mordkommission ermittelt. 

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker hat im Zusammenhang mit dem tödlichen Messerangriff von einer Verrohung der Gesellschaft gesprochen. „Die Verrohung unserer Gesellschaft scheint keine Grenzen mehr zu kennen. Es macht sich Entsetzen breit angesichts einer solchen Tat.“

Auch am Hauptbahnhof in München wurde in dieser Woche ein Polizist von hinten mit einem Messer angegriffen.

fd/dpa

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